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Montag, 29. August 2005, 08:23

einzelne Schritte zum Veröffentlichen

Montag, 29. August, 2008

Ich sehe mir an, welche Schritte ich die letzte Woche gegangen bin.
Außer einer dreistündigen Schreibsession, dem morgenendlichen 3-Seiten-Frei-Schreiben habe ich:
einen Ordner für die Vorarbeiten für den November-Roman-Texte angelegt
den Inhalt einer Novelle noch mit in den Roman eingearbeitet
am Samstag einen Autoren getroffen, der seinen Debütanten-Roman bei Rowohl veröffentlichen wird, mich etwas mit ihm unterhalten
ein Inhaltsverzeichniss für Juni und Oktober 2004 abgetippt und mit einem Bild versehen
über meine November-Roman Idee gesprochen,
im Ordner 1996 gelesen, Tagebuch-Texte aussortiert und verbrannt
an einem Real-Fiktion Text die Überarbeitung teilweise eingearbeitet
Texte vom Notebook in meinen jetztigen Rechner einsortiert
den Ordner mit den Texten, die zum Veröffentlichen anstehen, sortiert
Liste geschrieben, mit Aktionen, die noch offen sind (je mehr ich mache, desto länger wird sie, desto mehr finde ich, dass noch getan werden kann)
eine mail an eine Mitschreiberin vom Nanowrimo geschrieben, eine Antwort erhalten
neue e-mail eingerichtet
Übersicht geschrieben, was getan, was ist noch offen
Deckblätter für Ordner eingehoften

Es wäre gut, die Aktionen etwas zu konzentrieren.


Offen ist:

Prioritätenordnung der anstehenden Aufgaben machen, Plan für diese Woche
die K. Überarbeitung einarbeiten, beenden, nochmals ansehen
Schreib-Journal 1999, ansehen und entscheiden was mit Inhalten geschehen soll
Texte aus den Ordnern aussortieren und verbrennen, klären: nach welchem System?
was ist in den Hängeregister-Ordnern?
Überblick: Was ist in dem Veröffentlichungs-Ordner?
M. Ordner-Übersichten abtippen lassen
Ein Ablagesystem für die Gedichte erstellen
Gedichte-Ordner anschauen...
Ein Text in Überarbeitung weggeben, T. fragen
Fotos im Rechner Texten zuordnen
Der Ordner “2004zwei” hat vorne unsortierte Seiten – durchsehen und sortieren
Oktober 2004 gibt es eine Geschichte ohne Titel, lesen für Unterwegs, in die Übersicht Titel einfügen
Ordner 1996 braucht Inhaltsverzeichnis
Posted by yanayana at 2005-08-29 08:23 | (no comments) | comment

Mittwoch, 24. August 2005, 16:57

nanowrimo

Ich habe letztes Jahr im Rahmen von NaNoWriMo endlich einen Roman geschrieben und werde den November auch dieses Jahr wieder dafür nutzen.

Morgen beginnt meine Kreativ-Gruppe. Durch die Arbeit dort, werde ich mich aufs Schreiben vorbereiten.

Ich möchte im Real-Fiktion-Stil schreiben, das interessiert mich am meisten und "baue" gerade die Haupt-Personen dafür auf. Es wird eine Geschichte über sechs Leute die miteinander zu sechs Orten reisen, die für jeden, dieser Menschen wichtig ist und die einander bei dieser Reise begleiten.

Es ist schon allein eine Reise, einen Roman zu schreiben.

Anschließend eine Info, die ich vom letzten Jahr dazu gefunden habe.



NaNoWriMo
Hinter dieser kryptischen Bezeichnung versteckt sich nichts anderes als der globale Schreibmarathon National Novel Writing Month, der jedes Jahr im November durchgeführt wird. In einem Monat sollen 50.000 Wörter (etwa 200 Manuskriptseiten) geschrieben werden, ohne Rücksicht auf den inneren Zensor, der ja so viele Autoren bei ihrer Arbeit nervt und den Schreibfluss hemmt. Jeder Autor schreibt selbstverständlich in seiner eigenen Sprache nachdem er sich auf der o.g. Website angemeldet hat. Es werden lediglich die Wörter gezählt - wer also nur unsinnige Zeichenfolgen schreibt um zu den Gewinnern zu gehören muss mit seinem schlechten Gewissen leben.
Im letzten Jahr haben sich 25.000 Autorinnen und Autoren angemeldet, von denen rd. 3500 das Ziel erreicht haben. Sogar T-Shirts kann man bestellen, damit fühlt man sich seinen vielen Tausend Mitstreitern vielleicht noch näher ;-)
Auf der Website habe ich eben entdeckt, dass engagierte Lehrer den NaNoWriMo sogar an Schulen bringen und das finde ich fantastisch! Sollte so jemand hier in Deutschland (oder Ö oder CH) zu finden sein, bitte bei mir melden, ich würde gerne an den Erfahrungen teilhaben!
Die Website verfügt auch über eine Plattform zum Austausch, wo sich die Schreiber gegenseitig mit Tipps versoregn können, für die die Recherche zu lange dauern würde.
Alles in allem halte ich diese Aktion für ein gute und pfiffige Idee, wenn ich auch leider vermutlich selbst keine Zeit haben werde, da möglichst keine angefangenen Projekte beendet sondern neue begonnen werden sollen. Sollte ich bis dahin fertig sein, werde ich es mir jedoch überlegen.
Na, wer macht mit?
--gefunden im TextArt-Magazin--
autorenblog.blogspot.com
Posted by yanayana at 2005-08-24 16:57 | (no comments) | comment

Mittwoch, 24. August 2005, 10:26

action ist nicht textion

texte sortieren
themen
genre
wissensgebieten
sachtexte
gedichte
seiten rauswerfen
ausdrucken
ablagesystem
oder ein anderes?
rechnerablage
papierablage
vierundzwanzig real-ordner
die lyrik ist gerade versortiert
gedichte extra
alte festplatte leeren
verloren geglaubte daten zurückbekommen
blätter
blibber
witter
mutter
kranz
Posted by yanayana at 2005-08-24 10:26 | (no comments) | comment

Dienstag, 9. August 2005, 15:57

pause, eine lange pause. klar immer weiter geschrieben, woanders. eine textsammlung zusammengestellt, lesungen gemacht, einen roman geschrieben. das letzte mal hier ist drei jahre her. drei jahre. eine regie gemacht in der zeit. eine fortbildung für regie.

und immer wieder kreativitätsaktivierung. drei-monatsprogramm. zu viert, zu dritt, zu acht, die letzte gruppe.

nochmals den entschluss gefaßt die autobiografischen texte zusammenzustellen, in eine form zu bringen, dass ich sie jemandem anbieten kann. eineinhalb jahre zeit dafür vorgenommen, damit ich irgendeinen rahmen erstmal habe. habe ein buch gefunden, dass den letzten anstoß gegeben hat "die kraft, die aus der herkunft stammt".

das vertrauen in meine intuition ist stärker geworden, viel stärker. ich rechtfertige mir nicht mehr, wieso dieses buch. ich werde mich davon anregen lassen. punkt.

das kritische an einer autobiografie ist menschen zu beschreiben und gleichzeitig unkenntlich zu lassen. aber ich habe entschieden, erst schreibe ich es, ganz direkt, ändern kann ich es später noch.

will eine gruppe finden, in der ich arbeiten kann. einfach so, als anregung. ich merke immer wieder, ich bin so engagiert. die leute kommen damit oft nicht zurecht... mal schauen, es wird schon besser. in der letzten gruppe war ein autor, der jetzt sein erstes buch veröffentlicht und jetzt schon am nächsten schreibt. es ist gut, solchen autoren persönlich zu kennen, die nach den selben prizipien wie ich arbeiten.

und mal schauen, wie weit ich das forum hier nutze.

ach ja, schreibe auch wieder gedichte. einfach so, was gerade kommt. es tut immer wieder gut. wortspiele ohne anspruch.

war am sonntag bei einer öffentlichen lesung von lauter niemand. naja... kritik-kritik-kritik

Montag, 30. Dezember 2002, 22:48

kein wort. wieder mal. es ist mir schon etwas peinlich. immer wenn ich nichts mehr zu schreiben habe, tippe ich hier. und wiederhole den refrain meines beliebten "ich kann nicht mehr schreiben"-liedes. und würde es nicht helfen, ich würde es nicht mehr tun. aber es zu schreiben ist gut. und plötzlich von irgendwo in mir oder vielleicht außerhalb meiner selbst ändert sich etwas und worte beginnen zu fließen. texte wollen wieder geschrieben werden, gedichte klopfen an und bitte darum, ob ich vielleicht mal einen moment zeit hätte. und ich nehme den stift und das papier und schreibe sie auf. oder tippe sie, falls ich gerade am rechner sitze. aber die meisten "meiner" wortsammlungen scheinen den rechner eher zu scheuen.

sie beginnen sich auch zu sträuben, wenn ich versuche, sie vom handgeschriebenen in etwas getipptes zu verwandeln. manche verändern ihre farbe, andere ihre melodie, andere scheinen ihre substanz aufzulösen. weiß nicht, wie es geschieht. ich habe von dieser ganzen sache eh nicht viel ahnung. ich schreibe eben, was sie wollen, mehr ist es nicht. sie wissen, wie sie geschrieben werden wollen und zischen mir bissig ins ohr, wenn ich es wage, irgendwelche veränderungen zu machen.
"hörst du nicht zu?"
"ich dachte doch nur..." widerspreche ich schwach.
doch sie schauen mich an, als sei ich eine trotteline und diktieren sich selbst weiter.
eigentich bin ich nur so eine art sekretärin und noch nicht mal das mache ich besonders gut, denn ich vergesse öfter mal, wie die rechtschreibung "richtig" geht und ziehe die kleinschreibung der allgemeinen groß- und kleinschreibung vor.

wie dem auch sei. meine worteschüssel ist wieder voll. ich bin zufrieden. trotz allem haben sich einige worte gefunden, zusammengesammelt. so sieht ein erfolgreicher tag aus: ich habe geschrieben.
Posted by yanafriedland at 2002-12-30 22:48 | (no comments) | comment