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Mittwoch, 24. März 2004, 15:13

THE BSD-FAQ

BSD Frequently Asked Questions

deutsch 2000-Jan-02

© [1]Klaus-J. Wolf


0. Über diese FAQ

0.1 Woher bekomme ich die neueste Version dieser FAQ?

Diese FAQ wird regelmäßig in der Newsgroup [2]de.comp.os.unix.bsd
gepostet. Außerdem findet sie sich unter
[3]http://www.seismic.de/bsd/.

0.2 Wozu ist diese FAQ gut?

Diese FAQ verfolgt u.a. das Ziel, BSD eine breitere Plattform zu
verschaffen.

Im WWW finden sich diverse FAQs und HOWTOs zu den einzelnen BSDs.
Üblicherweise befleißigen sie sich jedoch der englischen Sprache und
behandeln oft nur Teilaspekte. Für einen Einstieg sind sie wenig
geeignet.

1. Über BSD

1.1 Was ist Unix®?

Unix ist ein Typ von Betriebssystem, das multi-user und
multi-taskingfähig ist. Es basiert nicht wie z.B. Windows® auf einem
(theoretisch) durchgehend monolithischen Ansatz, sondern setzt auf ein
Schichtenmodell. Dadurch ist es wesentlich flexibler.

Die unterste Ebene in diesem Modell ist der Kernel. Der Kernel bei BSD
hat "microkernelartige" Ansätze, sollte jedoch prinzipiell für jeden
Rechner neu erzeugt (compiliert) werden.

Oberhalb des Kernels können im "Userland" Shells und
Benutzeroberflächen laufen; KDE als Aufsatz (im Grunde nicht mehr als
ein Window-Manager) zu X gehört dazu, ebenso wie die bei BSD
mitgelieferten Shells sh und csh.

Mehr über Unix kann man in der umfangreichen Sammlung [4]UNIXhelp
erfahren, sofern man Englisch kann.

Viele, auch allgemein gelobte Bücher über Unix bestehen übrigens aus
ausgedruckten Manual-Pages; mit anderen Worten, die beste
Dokumentation ist oft kostenlos und liegt vor der eigenen Nase.

In dieser FAQ vorkommende Erwähnungen von Manual-Pages sehen etwa so
aus: ls(1), wobei die 1 hier für die Sektion 1 steht. Beispielsweise
kann so mit man 1 ls sich die entsprechende Dokumentation anzeigen
lassen, selbst wenn "ls" noch einmal an anderer Stelle vorhanden wäre.

Zusätzlich ist bei BSD neben den Manual-Pages auch noch
GNUinfo-kompatible Dokumentation vorhanden (Befehl info).

1.2 Was ist BSD?

"BSD" bedeutet Berkeley Software Distribution. ("Berkeley" bezeichnet
die Universität in Kalifornien/USA.) BSD ist ein unixartiges
Betriebssystem der ersten Stunde. Seit 1971 wird ohne Unterlaß daran
entwickelt.

Jahrelang war BSD durch Teile des Codes lizenzpflichtig bzw.
umstritten und daher nicht kostenlos. Basierend auf verschiedenen vom
diesem Code befreiten Versionen entstanden die heute frei erhältlichen
Derivate FreeBSD, NetBSD und OpenBSD. (Siehe hierzu: [5]Open Sources:
Voices from the Open Source Revolution von Marshall Kirk
McKusick.[HM])

In der Datei /usr/share/misc/bsd-family-tree von FreeBSD findet sich
eine kurze Historie; in der gezippten Version dieser FAQ ist sie
enthalten.

1.3 Welche Derivate gibt es?

Zur Zeit gibt es drei frei erhältliche Derivate von BSD:
* FreeBSD ([6]http://www.freebsd.org/)
* NetBSD ([7]http://www.netbsd.org/)
* OpenBSD ([8]http://www.openbsd.org/)

FreeBSD, ursprünglich allein für die Intel-x86-Prozessorfamilie
gedacht, wird allmählich auch auf andere Plattformen portiert; ob das
alles so gelungen ist, darüber streiten sich aber noch die Geister.
FreeBSD hat für die gängige PC-Plattform die meisten Treiber.

Die meisten Portierungen auf Nicht-Intel-x86-Prozessoren hat NetBSD
bzw. OpenBSD, und zwar Alpha, ARM32, Atari, HP300, ix86, Mac68k,
MacPPC, MVME68k, NeXT68k, PC532, PMAX, Sparc, Sun3 und Vax (Stand Dez
1999).

Bei OpenBSD stehen besonders sicherheitstechnische Aspekte im
Vordergrund; "secure by default" ist einer der prägenden Slogans.
Böswillige Neider behaupten, OpenBSD sei in Wirklichkeit ein
gepatchtes NetBSD.

Leider entwickeln sich die drei Derivate seit Jahren eher auseinander
als zusammen, so daß viele Lösungen nicht für alle Gültigkeit haben.

1.4 Was unterscheidet BSD von Linux?

1. Jedes BSD umfaßt eine komplette Distribution inklusive Kernel,
Konfigurationsvorgaben, Tools und Spielen.
2. BSD hat eine andere Verzeichnisstruktur. (siehe [9]3.3)
3. BSD hat eine andere Philosophie.

Alle BSDs haben gemeinsam, daß sie komplett, in sämtlichen
Bestandteilen von dem entsprechenden Core-Team zusammengestellt
werden. Eine Distribution umfaßt immer das gesamte System; es ist
nicht teilbar. Dabei wird eine strikte Trennung vollzogen zwischen
Programmen und Dateien, die zum System gehören und jenen, die es nicht
tun.

Programme, die den Voraussetzungen nicht genügen, was Orthogonalität
innerhalb des Systems, Wichtigkeit, Codequalität und Dokumentation
betrifft, bleiben außen vor, und es bleibt dem Anwender überlassen, ob
er Wert auf diese Programme legt und sie installiert.

Alle derartigen auf BSD portierten Anwendungen und Tools findet man im
Verzeichnis /usr/ports; es genügt, "make install" zu sagen, damit a)
das originale Source-Paket geholt, b) gepatcht, c) compiliert, d)
installiert, e) registriert wird.

Es gibt einige BSD-typische Eigenheiten, wobei allerdings die meisten
Details allein Programmierern auffallen werden. Die früher recht
extremen Unterschiede zwischen System-V- und BSD-Philosophie gibt es
größtenteils nicht mehr.

Eine sehr typische Eigenheit ist allerdings auch für
Nicht-Programmierer ersichtlich, nämlich, daß man das gesamte
Betriebssystem neu compilieren kann, nur, indem man im Verzeichnis
/usr/src "make world" eingibt.

1.5 Wo erfahre ich mehr?

Hat man noch kein BSD installiert, so sind die Webseiten (siehe
[10]1.2) eine gute Quelle, wo man auch die derzeitigen Manuals und
Mailinglisten findet.

Bei FreeBSD findet man die FAQ und das Handbuch im Verzeichnis
/usr/share/doc; sie sind dort auch in verschiedenen Sprachen
vorhanden, wenngleich Deutsch derzeit noch nicht dazu zählt. (Siehe
[11]unten.) Bei Detailfragen ist aber die beste Informationsquelle
immer die entsprechende man (Manual-) Page.

BSD unterscheidet sich damit weitgehend von [12]GNU, das man-Pages nur
sehr halbherzig unterstützt. BSD benutzt aber auch das$$$

1.6 Welche Versionen gibt es?

Bei FreeBSD sind die Versionen dreigeteilt:
1. -RELEASE
Hier handelt es sich um die offiziell freigegebene Version, die
man auch auf CD-ROM erwerben kann.
2. -STABLE
STABLE-Versionen werden nach Datum angegeben und umfassen die
jeweils vorangegangene RELEASE, an der Detailverbesserungen und
Bugfixes vorgenommen wurden.
3. -CURRENT
CURRENT-Versionen gibt es ebenso wie STABLE nur als "Snapshots".
In CURRENT werden völlig neue Features und experimentelle Dinge
ausprobiert, daher ist es ein Risiko, CURRENT einzusetzen.
(Ungefähr vergleichbar mit einem Linux-Hacker-Kernel.)

Daneben kann man auch Versionen selber erzeugen, die dieser
Namenskategorisierung nicht nachkommen. Die zum Selbsterstellen
eigener Snapshots erforderliche Software ist bei FreeBSD Teil der
Distribution (ctm(1)) oder als Port vefügbar (cvsup).

Ein CVS-Repository findet sich in der offiziellen Ausgabe auf CD-ROM.

1.7 Ist BSD für mich das richtige?

Als Voraussetzungen sollte man Grundkenntnisse von Unix (z.B. Linux)
mitbringen. BSD macht es einem nicht einfach, zumal, wenn man
grafische Schnittstellen gewohnt ist und auch erwartet.

BSD ist (wie Linux eigentlich auch) vom Aufbau her mehr ein Server-
als ein Arbeitsplatzbetriebssystem; "Uptimes" von mehreren Monaten
oder gar Jahren sind keine Seltenheit, daher ist BSD dafür
prädestiniert.

2. Kompatibilität

2.1 Läuft BSD zusammen mit Linux?

Ja.

FreeBSD auf i?86 kann Linux-Binaries ausführen, wenngleich größere
Applikationen zuweilen Schwierigkeiten machen, zumal Pfade oft nicht
übereinstimmen und somit relativ viel Nacharbeit anfällt.

FreeBSD kann Linux-ext2-Partitionen mounten, umgekehrt kann man von
Linux auch BSD-Partionen (FFS [Berkeley Fast File System] bzw. UFS
[Unix File System]) mounten. (Wobei letzteres dem Autor aber nie
gelungen ist und ersteres als unsicher gilt.)

2.2 Läuft BSD zusammen mit Windows®?

Ja.

Windows neigt bei der Installation dazu, fremde Bootmanager zu
beseitigen, aber man kann seinen eigenen Bootmanager einfach danach
nochmal installieren.

3. Begriffe

3.1 Was sind Softupdates?

Softupdates sind eine Verbesserung des bestehenden
Platten-Speichermechanismus, die im Durchsatz einer asynchronen
Speicherung wie unter Linux nahekommt. Im Unterschied dazu sorgt der
Softupdates-Algorithmus aber dafür, daß selbst bei einem Stromausfall
der Platteninhalt konsistent bleibt.

Effektiv kommt der Algorithmus im gegenwärtigen Zustand zuweilem einem
Ressourcenfresser gleich, der jedes Arbeiten unmöglich macht. [VS]

Sind Softupdates dasselbe wie ein journaling filesystem?

Nein, Soft-updates ist kein journalling FS (und auch kein LogFS).
Der Trick hinter Soft-updates heißt "ordered metadata updates", das
heißt das Schreiben von Metadaten wird gepuffert und geordnet, so
daß garantiert ist, daß das FS zu (fast) jedem beliebigen Zeitpunkt
in einem konsistenten Zustand ist.
Dies hat eine Reihe von Vorteilen:
1. Durch die Konsistenzgarantie kann praktisch nichts kaputt- gehen,
selbst wenn man mitten im Betrieb den Saftstecker zieht.
2. Durch die Pufferung werden Schreibzugriffe signifikant
beschleunigt, insbesondere wenn viele Metadaten involviert sind
(z.B. beim Austarren eines umfangreicheren Archives oder rm-rf'en
des selbigen).
3. Da darunter immer noch ein normales FFS/UFS werkelt, ist es
kompatibel mit dem "Rest der Welt", und man kann Soft- updates
jederzeit ein- oder aussschalten. [OF]

Kann ich einen Rechner mit Softupdates einfach ausschalten (nein, ich
schalte meine Rechner nicht einfach aus...)?

Ja.
Danach muß er zwar ein fsck machen (logisch, die Filesysteme sind
dann ja "dirty"), aber es sollte dabei nix verlorengehen, außer
Dateien, die just in dem Moment geschrieben wurden (auch logisch).
[OF]

Softupdates muß man a) im Kernel aktivieren (siehe README.softupdates
in /sys/ufs/ffs), b) mit tunefs(8) auf jeder Partition einschalten.
Letzteres sollte sinnigerweise man im Singleuser-Modus tun.

3.2 Was sind Slices?

Slices sind die Partitionen, die von fdisk (DOS, Windows, Linux, BSD)
angelegt wurden. BSD verwendet aber ein eigenes
Partitionierungsschema, sog. Disklabels (siehe disklabel(8)). Spricht
ein BSDler von Partitionen, meint er meist diese
Disklabel-Partitionen.

Beispiel:

Bezeichnung DOS FreeBSD
fdisk-Partition (Windows) C: /dev/wd0s1
fdisk-Partition (BSD) - /dev/wd0s2
Root-Disklabel-Partition - /dev/wd0s2a oder
/dev/wd0a

Disklabel-Partitionsbuchstaben
a traditionell die Bootpartition, muß nicht vorhanden sein
b Swap-Partition
c die gesamte "Platte" (ggf. die gesamte fdisk-Partition)
d -ungebräuchlich-
e ff. weitere Disklabel-Partitionen

Man kann aus Kompatibilitätsgründen beide Partitionsmechanismen
verwenden; dies ist zu empfehlen, wenn man auch andere Betriebssysteme
auf dem Rechner nutzt.

3.3 Wie teile ich eine Platte richtig auf? Wozu ist das wichtig?

Traditionell kennen die BSDs folgendes Belegungsschema:

Pfad Inhalt
/ Root-Platte (BS)
/tmp temporäres Verzeichnis
/var/tmp - " -
/var Spoolverzeichnisse und Logs
/usr User-Programme (BS)
/usr/local eigene, lokal installierte Programme
/home User-Homes

Normalerweise sollte man sich überlegen, ob für die temporären
Verzeichnisse eine Sonderbehandlung nötig ist.

Beispielsweise kann es tödlich sein, wenn /tmp auf der Root-Platte
liegt und sie bei einer unpassenden Gelegenheit volläuft. Andererseits
ist es ein Fehler, /tmp per Symlink z.B. auf /var/tmp zeigen zu
lassen, da /var beispielsweise im Singleuser-Modus nicht per se
gemountet ist.

Manche Leute mounten /tmp auf einen VNode oder eine Ramdisk, was auch
nicht ohne Nachteile ist.

Empfehlenswert scheint zu sein, wenn einem nichts besseres einfällt,
für /, /usr und /usr/local eine gemeinsame große Partition zu wählen.
/var sollte eine eigene Partition bekommen, damit sie beispielsweise
anders gemountet werden (asynchron) oder auf spezielle Bedürfnisse
optimiert werden kann (z.B. für den Newsspool; siehe newfs(8),
tunefs(8)). Zudem wird so der Schaden im Falle eines Stromausfalls
minimiert.

Es ist unter BSD unüblich, wie bei Linux alles lokal Neuinstallierte
irgendwo in /usr/bin oder dergleichen endzulagern; statt dessen sollte
man /usr/local verwenden.

Auf jeder Hierarchieebene, also /usr, /usr/X11R6 und /usr/local (ggf.
usw.), sind verschiedene Unterverzeichnisse, die unter Linux
beispielsweise grundsätzlich in .../lib aufgehen:

Pfadende Zweck
.../share für gemeinsam genutzte Dateien, Doku, etc.
.../libexec für von Dämonen oder Tools ausführbare Dateien
.../libdata für Daten von Tools und Anwendungen
.../lib für Programmier-Libraries bzw. Laufzeitbibliotheken und
diverses, was nirgendwoanders hinpaßt
.../etc für Konfigurationsdateien

Im allgemeinen sind die Ports aber in dieser Beziehung oft leider nur
recht nachlässig zusammengestellt.

Eine Ausnahme ist freilich .../etc, denn es erleichtert beispielsweise
Backups enorm, wenn tatsächlich alle Konfigurationsdateien dort
unterkommen.

Aus dem Schema fallen die Verzeichnisse etc und man (genauso wie info)
heraus: /etc, usr/local/etc, /usr/share/man, /usr/local/man.

Die Unsitte, Konfigurationsdateien auch manchmal irgendwo auf /var
unterzubringen, sollte man aber wirklich auf jeden Fall vermeiden.

Mehr dazu findet sich übrigens unter hier(7).

4. HOWTOs

4.1 Was muß ich einstellen, damit ich deutsch schreiben kann?

Zunächst

4.2 Wie kann ich PnP-Devices einrichten?

4.3 Wie konfiguriere ich sendmail(8)?

Es gibt zwei vorhandene wichtige Dokus zu [13]sendmail(8):
/usr/src/contrib/sendmail/cf/README und die Manual-Page. Beide
enthalten zwar im Prinzip alles Wissenswerte, sind aber recht
unhandlich.

Als zukunftsweisender hat sich erwiesen, einfach einen anderen MTA
(Mail Transport Agent) zu verwenden. Überlegenswert sind da: [14]Exim,
[15]Qmail und [16]Postfix. Am einfachsten und sinnreichsten für einen
Einzelanwender dürfte dabei Postfix sein.

Will man allerdings auf sendmail(8) beharren, so findet man in
/usr/src/contrib/sendmail/cf/cf z.T. brauchbare Vorlagen für eigene
.mc-Dateien, die nur noch mit m4(1) umgewandelt werden müssen (m4
../m4/cf.m4 meineconfig.mc >/etc/sendmail.cf).

Eine sehr einfache Vorlage für einen Rechner, der über eine zeitweise
automatisch aufgebaute Verbindung an einen Provider angeschlossen ist,
sich selbst und alle angeschlossenen Rechner unter einer Domain
maskiert und dessen MTA im "deferred mode" läuft (d.h. nur auf
expliziten Befehl sendmail -q Mail an den Provider verschickt) ist
beispielsweise:
divert(-1)
#
# This is the local configuration file for foo.bar.de in provider.de.
#

divert(0)dnl
VERSIONID(`foo.mc V1.4a')
OSTYPE(bsd4.4)dnl
DOMAIN(generic)dnl
FEATURE(use_cw_file)dnl
FEATURE(use_ct_file)dnl
FEATURE(nocanonify)dnl
FEATURE(allmasquerade)dnl
FEATURE(nodns)dnl
FEATURE(masquerade_envelope)dnl
MASQUERADE_AS(bar.de)dnl
define(`SMART_HOST', `smtp:mail.provider.de')dnl
define(`UUCP_RELAY', `ucbvax.Berkeley.EDU')dnl
define(`BITNET_RELAY', `mailhost.Berkeley.EDU')dnl
define(`CSNET_RELAY', `mailhost.Berkeley.EDU')dnl
define(`confCON_EXPENSIVE', `True')dnl
define(`SMTP_MAILER_FLAGS', `e')dnl
define(`confTO_QUEUEWARN', `24h')dnl
define(`confDELIVERY_MODE', `deferred')dnl
MAILER(local)dnl
MAILER(smtp)dnl

Diese Datei ist als Anlage in der gezippten Version der FAQ.

Es hat sich erwiesen, daß man eine Mailerkonfiguration gründlich
testen sollte, bevor man an jemand anderen schreibt, insbesondere,
wenn man mit Aliasen herumspielt.

4.4 Wie konfiguriere ich meine Soundkarte?

Die wichtigste Voraussetzung für die Benutzung einer Soundkarte ist
die Unterstützung durch einen Kernel-Treiber.

Da die Doku zum Kernel im allgemeinen recht stark hinter der
Entwicklung hinterherhinkt, empfiehlt sich neben einem Blick auf die
Manual-Pages (z.B. sb(4) und pcm(4)), das Handbuch (FreeBSD:
[17]/usr/share/doc/handbook) und die Distribution-FAQ (FreeBSD:
[18]/usr/share/doc/faq) ganz entschieden ein intensives Studium der
Datei LINT (FreeBSD), einer Kernelkonfiguration, die ausschließlich zu
Testzwecken dient, aber (theoretisch) alle möglichen
Kernelkonfigurations-Einträge enthält, bzw. von GENERIC, das einen
lauffähigen Standardkernel erzeugen sollte.

Unter FreeBSD geht man dazu ins Verzeichnis /sys/<architektur>/conf -
NetBSD / OpenBSD erschweren die Lage etwas durch einen zusätzlichen
Common-Bereich; /sys/conf/GENERIC wird z.T. von den
plattformabhängigen Kernelkonfigurationen in
/sys/arch/<architektur>/conf inkludiert.

Findet man dort nicht seinen benötigten Treiber, kann man sich zur Not
auf die Emulationsfähigkeiten seiner Soundkarte stützen, was aber im
allgemeinen nicht unbedingt zu großartigen Ergebnissen führt. Oft ist
es dazu notwenig, dem BIOS mitzuteilen, daß das Betriebssystem nicht
PnP-fähig sei, damit das BIOS die Karten geeignet initialisiert. Siehe
auch dazu [19]4.2.

Eine weitere Voraussetzung ist das Vorhandensein eines entsprechenden
Devices. Dazu gehe man einfach in das Verzeichnis /dev und gebe dort
ein: ./MAKEDEV snd0 (benutzt man den pcm-Treiber, so wird hier eher
./MAKEDEV snd1 sinnvoll sein, da dieser Treiber aus internen Gründen
nur das zweite Device definiert).

Hat man diese Klippen umschifft, kann es sein, daß man sein Hörgerät
sehr laut stellen muß, um die Geräusche aus den Lautsprechern
überhaupt vernehmen zu können. Beste Abhilfe ist hier ein Eintrag à là
mixer pcm 95:95 in der Datei /etc/rc.local, die dazu ggf. erzeugt
werden muß.

4.5 Warum funktionieren die Pfeiltasten nicht richtig?

4.6 Der Konsolentreiber gefällt mir nicht.

4.7 Wie konfiguriere ich ppp?

4.8 Mein System baut ständig eine PPP-Verbindung auf, warum?

4.9 Ich habe ein kleines Netzwerk. Wie bekomme ich das jetzt zusammen?

4.10 Ich möchte einen eigenen Bootmanager auf meiner 512GB-Platte verwenden.
Geht das?

4.11 Ich möchte, daß BSD so wie Windows® hochfährt. Wie geht das?

FreeBSD: Zunächst braucht man dafür ein aussagekräftiges Startup-Logo,
am besten im Format 320x200 in 256 Farben. Fällt einem nichts besseres
ein, so kann man die Original-Windows-Datei nehmen, die unter
Windows95 LOGOW.SYS hieß; die muß man allerdings noch umwandeln
(file(1) und identify von ImageMagick verraten einem bereitwillig das
bestehende Format dieser Dateien) - convert von ImageMagick leistet da
gute Dienste: convert bmp:LOGOW.SYS -geometry 320x200! -colors 256
/boot/meinlogo.bmp. (Benutzerfreundlicher geht es möglicherweise mit
The Gimp.) Man kann auch andere Formate benutzen, aber dann muß man
das VESA-Modul laden, und das läuft nur, wenn VM86-Unterstützung im
Kernel aktiviert ist.

Danach tragen wir noch kurz ein, daß FreeBSD das Bild auch benutzen
soll:
splash_bmp_load="YES"
bitmap_load="YES"
# vesa_load="YES"
bitmap_name="/boot/meinlogo.bmp"

in der Datei /boot/loader.conf (FreeBSD 3.4).
Sollte einem durch das Logo etwas Kriegsentscheidendes beim
Bootvorgang entgehen, so kann man dmesg(8) verwenden, um sich auf den
Stand der Dinge zu begeben.

Zweitens sollte man in der Datei /etc/ttys (ttys(5)) in der Zeile, in
der "/usr/X11R6/bin/xdm" steht, "off" in "on" ändern.

Drittens sollte man sich einen passenden Windowmanager überlegen, was
in dem Fall z.B. fvwm95 oder KDE sein könnten und die Datei
/usr/X11R6/lib/X11/xsm/system.xsm so modifizieren, daß der
Windowmanager auch gestartet wird. Den ursprünglichen Windowmanager
twm sollte man entfernen. (Anmerkung: Minimalisten werden mit wmx gut
leben können.)

Will man nicht, daß BSD ständig mit GUI hochfährt, so kann man
entsprechende Änderungen an der Datei /usr/X11R6/lib/X11/xinit/xinitrc
vornehmen. In dem Fall wird global der entsprechende Windowmanager
gestartet, wenn jemand startx eingibt.

X sollte man übrigens mit dem Programm XF86Setup geeignet für seine
Grafikkarte konfigurieren. Macht man sein X aus den Ports, so muß man
bei einem "build from scratch" (also blankes System) XFree86 insgesamt
zweimal installieren, und dazwischen tk8.0.

4.12 Die ständigen Log-Meldungen auf dem Bildschirm stören. Was kann man
dagegen tun?
_________________________________________________________________

[VS] bedeutet: Votum Separatum. In so gekennzeichneten Stellen hat der
Autor eine völlig andere Auffassung als die Mehrheit in der Newsgroup.

Alle anderen Zeichen in Eckigen klammern bezeichnen einzelne Personen:
* [MC] Martin Cracauer
* [JW] Jörg Wunsch
* [OF] Oliver Fromme
* [HM] Hellmuth Michaelis

Hier wurden keine Mailadressen angegeben, um den Personen unnötigen
Spam zu ersparen.

Allen Leuten, auch den hier evtl. nicht namentlich aufgeführten, sei
an dieser Stelle noch einmal herzlich für ihre Kooperation gedankt.
_________________________________________________________________


[20]kjwolf@gmx.net

References

1. mailto:kjwolf@gmx.net
2. news:de.comp.os.unix.bsd
3. www.seismic.de
4. www.uni-karlsruhe.de
5. www.oreilly.com
6. www.freebsd.org
7. www.netbsd.org
8. www.openbsd.org
9. file://localhost/home/kjwolf/BSD-FAQ/bsdfaq.html#3.3
10. file://localhost/home/kjwolf/BSD-FAQ/bsdfaq.html#1.2
11. file://localhost/home/kjwolf/BSD-FAQ/bsdfaq.html#4.4
12. www.gnu.org
13. www.sendmail.org
14. www.exim.org
15. www.qmail.org
16. www.postfix.org
17. file://localhost/usr/share/doc/handbook/index.html
18. file://localhost/usr/share/doc/faq/index.html
19. file://localhost/home/kjwolf/BSD-FAQ/bsdfaq.html#4.2
20. mailto:kjwolf@gmx.net
Posted by thorsten at 2004.03.24, 15:13 | (no comments) | comment

Samstag, 18. Oktober 2003, 13:42

Cooker - Der Mandrake-Schnellkochtopf


Mandrake Cooker - Die Entwicklerversion
---------------------------------------------------

Haben Sie schon einmal beim Bau einer Rakete zugesehen? Warst du schon einmal bei
einer Geburt dabei? Wer hat schon beobachtet, wie eine Rose langsam erblüht?

Wer tagesaktuell am Geschehen der Mandrake-Linux-Distributions-Entwicklung beteiligt
dein möchte oder auch nur Einblicke wünscht, wer sich selbst zutraut, die neuesten
Bestandteile der Distribution zu testen, wer einmal an öffentlichen Tests bzgl.
Stabilität und Sicherheit teilnehmen will, der sollte sich den Cooker von Mandrake
genauer ansehen.
Beim Cooker handelt es sich um einen regelrechten Schnellkochtopf, manchmal könnte
man täglich die neuesten Versionen in seine Cookerinstallation einspielen, wenn
man wollte. Nur würden dann vielleicht wichtige zeiten fehlen, um effektiv am und
mit dem Cooker arbeiten zu können.

Gleich vorneweg, da es sich um eine nicht getestete Entwicklerversion handelt, ist
die installation auf produktiven Systemen nicht unbedingt zu empfehlen, obwohl sie
möglich ist und die Cookerpakete meist wirklich einen äußerst stabilen Eindruck machen.

Auf dieser Seite kann man sich nun in die verschiedenen entwicklungsrelevanten Listen
einschreiben, eine englische Anleitung finden, die erklärt, wie man am Entwicklungs-
verfahren der Distribution konstruktiv teilhaben und teilnehmen kann. Auch sind hier
die Spiegelserver gelistet, von denen man sich Cooker-RPMs herunterladen kann. Ebenso
findet sich eine Anleitung, wie Cooker-ISOs für eine grundständige Installation her-
gestelt werden können oder wie man vorgehen muss, um eine Installation direkt aus dem
netz auf seinem lokalen Rechner durchführen zu können.

Interessant finde ich die Möglichkeit, eine bestehende Mandrake-Linux-Installation auf
den Stand eines tagesaktuellen Cooker zu bringen.

Dazu öffnet man unter X eine Konsole (oder man arbeitet schon im Textmodus) und gibt
sich mittels su&Passwort selbst Superuser-Rechte (Arbeitet man an einem fremden Rechner,
so muss der Administrator diesem Vorhaben natürlich erst zustimmen, aber welcher Admin
lässt schon einen User sein heiliges System aktualisieren ?). Dann müssen urpmi
noch die Cookerquellen bekanntgegeben werden, dies geschieht mit folgenden Zeilen.

Eingabe von: urpmi.addmedia main ftp.leo.org with ../base/hdlist.cz

Dann Eingabe von: urpmi.addmedia contrib ftp.leo.org with ../../cooker/i586/Mandrake/base/hdlist2.cz

(Ich habe den FTP-Server "Leo" in Münchehn genommen, da ich damit gute Erfahrungen gemacht habe.
Über die Seite plf.zarb.org lassen sich aber sehr leicht eigene
Quellen hinzufügen)

Dann kommt der interessante Teil der ganzen Geschichte. Hierzu sollte ein Breitbandanschluss
zur Verfügung stehen, da doch einige Megabyte an Daten heruntergeladen werden müssen.

Vor dem nächsten Schritt sollte man sich wirklich sicher sein, was man vorhat und auch die selbstverständliche Sicherung aller relevanten Daten sollte geschehen sein.

Ein beherztes 'urpmi.update -a' aktualisiert noch einmal die Urpmi-Datenbank, dann folgt ein
noch beherzteres 'urpmi --auto-select', das anzeigt, was alles aktualisiert werden soll, und
nach einem [J] für [Ja] wird das komplette System im laufenden Betrieb mit aktuellen Cooker-
RPMs auf Cooker-Niveau aktualisiert.

Willkommen im persönlichen "Küchenstudio".

Thorsten
Posted by thorsten at 2003.10.18, 13:42 | (no comments) | comment

Samstag, 18. Oktober 2003, 08:17

Einfache Backuperstellung unter Linux


Allgemeine Links zu Backupverfahren unter Linux:

Elementare Backupwerkezuge

sites.inka.de : Elementare Backupwerkezuge

www.biochemistry.unimelb.edu.au : Linux Backup HowTo

www.seifried.org : Doing Backups

www.tldp.org : Introduction in backing up and restoring data

tldp.org : Linux complete backup and recovery - HOWTO

Hier ein kleines Backup-Skript, das mittels afio beliebige Verzeichnisse und Bereiche sichert:

Das Skript kann nach Belieben und nach den Erfordernissen sehr leicht angepasst werden.

#!/bin/bash

# # Backup mit afio # #

# Zu diesem Zeitpunkt wurde dieses Skript gestartet. BACKUPSTARTED=`date "+%d.%m.%Y, %H:%M:%S"`

# Voreinstellungen

DATE=`date "+%d.%m.%Y"` # Heutiges Datum in der Form TT.MM.JHJJ BACKUPDIR="/backup2/backupHOMEmail$DATE" # In diesem Verzeichnis wird das Backup angelegt DIRSTOSAVE="/home/~/Mail/" # Die zu sichernden Verzeichnisse

echo -e "\n\n··· Backup am $DATE für den Server `hostname` ···\n"

# Vorprüfung

# Nur root darf Backups erstellen if [ $UID != 0 ]

then echo -e "\nNur der Superuser darf Backups erstellen.\n"

exit 1

fi

mkdir $BACKUPDIR

# Existiert das Verzeichnis, in dem die Sicherungen gespeichert werden sollen? if [ ! -d "$BACKUPDIR" ]

then echo -e "\n\"$BACKUPDIR\" exstiert nicht."

echo -e "Breche ab.\n"

exit 1

fi

# Erstelle die afio-Backups

for DIRECTORY in $DIRSTOSAVE do

ARCHIVNAME=`hostname`-`basename "$DIRECTORY"`-$DATE.afio

# Gibt es dieses Backup schon? Wenn ja -> Übergehen

# Wenn nein -> Neues anlegen

if [ -f "$ARCHIVNAME" ]

then echo -e "\n\"$ARCHIVNAME\" ist bereits vorhanden."

echo "Werde dieses Verzeichnis heute nicht erneut sichern!"

else echo -e "\nSichere \"$DIRECTORY\" nach \"$ARCHIVNAME\"..."

find /"$DIRECTORY" -mount -depth | afio -ovZ /"$BACKUPDIR"/"$ARCHIVNAME"

ERRORCODE=$? # Der Rückgabewert von tar

if [ $ERRORCODE -eq 0 ] # Beim Packen alles glatt gegangen?

then echo " OK."

else echo " Beim Erstellen von \"$ARCHIVNAME\" wurde Fehlercode $ERRORCODE geliefert."

echo " Prüfen Sie das Backup auf Fehler."

fi

fi

done

# Voreinstellungen

DATE=`date "+%d.%m.%Y"` # Heutiges Datum in der Form TT.MM.JHJJ BACKUPDIR="/backup/backupHOMEdocuments$DATE" # In diesem Verzeichnis wird das Backup angelegt DIRSTOSAVE="/home/~/Documents/"

# Die zu sichernden Verzeichnisse

echo -e "\n\n··· Backup am $DATE für den Server `hostname` ···\n"

# Vorprüfung

# Nur root darf Backups erstellen if [ $UID != 0 ]

then echo -e "\nNur der Superuser darf Backups erstellen.\n"

exit 1

fi

mkdir $BACKUPDIR

# Existiert das Verzeichnis, in dem die Sicherungen gespeichert werden sollen? if [ ! -d "$BACKUPDIR" ]

then echo -e "\n\"$BACKUPDIR\" exstiert nicht."

echo -e "Breche ab.\n"

exit 1

fi

# Erstelle die afio-Backups

for DIRECTORY in $DIRSTOSAVE do

ARCHIVNAME=`hostname`-`basename "$DIRECTORY"`-$DATE.afio

# Gibt es dieses Backup schon? Wenn ja -> Übergehen

# Wenn nein -> Neues anlegen

if [ -f "$ARCHIVNAME" ]

then echo -e "\n\"$ARCHIVNAME\" ist bereits vorhanden."

echo "Werde dieses Verzeichnis heute nicht erneut sichern!"

else echo -e "\nSichere \"$DIRECTORY\" nach \"$ARCHIVNAME\"..."

find /"$DIRECTORY" -mount -depth | afio -ovZ /"$BACKUPDIR"/"$ARCHIVNAME"

ERRORCODE=$? # Der Rückgabewert von tar

if [ $ERRORCODE -eq 0 ] # Beim Packen alles glatt gegangen?

then echo " OK."

else echo " Beim Erstellen von \"$ARCHIVNAME\" wurde Fehlercode $ERRORCODE geliefert."

echo " Prüfen Sie das Backup auf Fehler."

fi

fi

done

echo -e "\nBackup begonnen am: $BACKUPSTARTED" echo "Backup beendet am: $BACKUPENDED"

exit 0
Posted by thorsten at 2003.10.18, 08:17 | (no comments) | comment

Samstag, 18. Oktober 2003, 08:16

Listenkommunikation und Informationsrecherche


Ursprünglich für die Mandrake-de-Mailingliste erstellt, denke ich mittlerweile, dies ist distributions- und kommunikationsformüberfreifend "einsetzbar":


Neben Webforen benutzen viele Linuxer auch gerne Mailinglisten und Usenetforen zur Informationsrecherche und Hilfesuche. Einige Regeln erleichtern hierbei das Miteinander. Auch Tipps zur eigenen Infosuche sind wichtig. Daher habe ich, exemplarisch für die Mandrake-Liste einen kleinen Listenguide zusammengestellt.

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Hinweise für Maillistennutzer
-------------------------------------------------

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Um was geht es?
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Du hast Dich auf einer Mailingliste mit sehr hohem Mailaufkommen
eingetragen. Um einen möglichst reibungslosen Umgang mit dieser
Masse an Mails zu ermöglichen, haben sich einige Übereinkünfte
bewährt. Sie werden von der Mehrzahl der Teilnehmer akzeptiert
und angewendet.

Es geht nicht darum, irgendjemand irgendetwas vorzuschreiben.
Wer die Regeln liest, wird schnell feststellen, dass alle ihren
Sinn haben und den Umgang mit der Liste für alle vereinfachen.
Jedoch erschließt sich dieser Sinn nicht immer sofort. Diese eMail
möchte zum Verständnis beitragen.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
---------------------------------------------------------

### 1 ### Hilfe zur Selbsthilfe

Wenn Du erst planst, Mandrake-Linux zu installieren, dann lade Dir das
Handbuch im pdf-Format herunter. Das läßt sich auch unter anderen
Betriebssystemen lesen und ausdrucken. Du findest es zum Beispiel
hier: www.mandrakelinux.com


Solltest Du bereits über ein installiertes Linux verfügen, dann
schaue unter /usr/share/doc/ oder /usr/share/doc/HOWTO nach, Du wirst
überrascht sein, wieviel Dokumentation existiert.

Durchsuche auch die SuSE-Supportdatenbank nach Informationen
zu deinem Problem (Stichwortsuche). Die SDB ist online auf
sdb.suse.de, obwohl es sich bei Suse um eine andere Linuxdistribution
handelt, ist diese Datenbank auch für Mandrakeuser zu empfehlen. Sie ist sehr
aktuell und gut gepflegt.

Suche auf groups.google.com, ob sich nicht in einer
Newsgroup eine Antwort auf deine Frage findet. Zu guter Letzt
durchsuche das Archiv der Liste (http://ffo.2y.net/mdk-archiv/),
bevor Du eine Frage stellst, und verwende www.google.de für eine
Stichwortsuche.

Diese Vorarbeit wird Dir erlauben, das Problem zu präzisieren und
die Antworten auf Deine Frage zu verstehen. Auch das Nachhaken
dürfte Dir dann um einiges leichter fallen.


### 2 ### Gib deinen Realnamen an

Bitte gib Deinen Vor- und Nachnamen in der From:-Zeile an. Wir
wissen gern, mit wem wir uns unterhalten. Pseudonyme wirken
meistens lächerlich und tragen nicht zum Community-Gedanken bei.


### 3 ### Für jede Frage bitte eine neue Mail anlegen

Oft verwenden Teilnehmer die _Antwortfunktion_ des Mailprogramms, um
ein neues Thema anzufangen. Dabei löschen sie den als Zitat
eingelesenen Inhalt und das Subjekt. Jedoch bleiben bei diesem
Verfahren die (unsichtbaren) Verwaltungsinformationen der Mail
erhalten und die Mail wird jetzt beim Empfänger in den
ursprünglichen Thread einsortiert.

Stell Dir vor, Du platzt in ein Gespräch mit einem völlig anderen
Thema hinein. Dementsprechend ruppig kann die Reaktion der anderen
ausfallen.

Also schreibe eine _neue_ Mail. Viele Mailprogramme unterstützen
Dich dabei, indem sie gleich die Listenadresse in das Empfängerfeld
eintragen. Schau einmal nach, ob Dein Mailprogramm das auch kann.


Leider neigen umgekehrt einige Mailprogramme vor allem aus der
Windows-Welt dazu, die (unsichtbaren) Verwaltungsinformationen
einer Mail auch dann zu ignorieren, wenn die Antwort-Funktion des
Programms benutzt wurde.
Viele Listenteilnehmer sortieren ihre Maileingänge jedoch anhand
dieser Informationen und viele Mailprogramme sind auch in der Lage,
diese Mails als zusammenhängende Kette (Thread) darzustellen
(siehe dazu auch 'Bei Antworten "Re: " am Subject-Anfang' weiter
unten in diesem Kapitel).
Sofern dein Mailprogramm also den Thread 'zerreist' solltest du dir
überlegen, einen anderes Programm zu nutzen (zumal i.d.R. die
Mailprogramme, die die Verwaltungsinformationen ignorieren, selbst
die sog. Threadansicht nicht beherrschen, was zu einem Haufen
unzusammenhängernder Nachrichten führt), oder, sofern vorhanden,
einen entsprechenden Patch einzuspielen, der dieses Manko behebt.




Die Sache mit dem Subject
----------------------------------------

Wähle ein sprechendes, kurzes Subject

Achte darauf, ein möglichst aussagekräftiges Subject zu wählen.
Subjects wie "Hiiilfe, Problem mit Mandrake" haben Null Aussagekraft,
denn Probleme mit Mandrake-Linux sind das Haupt-Thema der Liste.

Besser sind Subjects, aus denen die Frage/das Thema klar
hervorgeht. Zudem lesen viele Benutzer nur die Mails, bei denen
sie am Subject schon erkennen worum es geht. Besser sind also
Subjects wie z. B.:

Subject: Wie scannen als normaler User?

oder:

Subject: KDE: wie Icon anlegen?

Halte das Subject möglichst kurz, damit es vom Leser schnell
erfasst werden kann. Viele lesen Mail mit Konsolen-Mailreadern,
dort werden von der Subject-Zeile oft nur weniger als die ersten
40 Zeichen dargestellt.

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Bei Antworten "Re: " am Subject-Anfang

Damit ein Thread (eine Kette von Antworten) nicht abreisst wird
empfohlen, für Antworten "Re: " (grosses R, kleines e,
Doppelpunkt, Leertaste) im Subject voranzustellen. Auch bei einer
Antwort auf eine Antwort wird nur einmal "Re: " vorangestellt,
nicht "Re: Re: ". Kürzel wie "AW: " oder "Betr: " sind
unerwünscht, sie bereiten unter Umständen technische Probleme.

Teilnehmer/innen, die ihre Software selbst konfigurieren und keine
vorkonfigurierte Software (wie es z.B.in vielen Firmen der Fall ist)
verwenden müssen, sollten also in ihrem Mailprogramm bitte die
entsprechenden Einstellungen vornehmen.


-----------------------------------------------------------------

Bei Antworten Subject nicht verändern

Ändere in einem Thread zu einem Thema nicht das Subject. Viele
Mailreader können zusammengehörende Fragen und Antworten nur
anhand der gleichen Subject-Zeile zusammenhängend anzeigen.

Willst du also z.B. zu einer von dir versendeten Mail weitere
Informationen beisteuern, so benutze das gleiche Subject, sonst
fehlt den Lesern der Bezug zur eigentlichen Frage. Am einfachsten
schreibst du einfach einen Reply auf deine vorherige Mail.

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Subject ändern, aber richtig

Hat sich in einem langen Thread das Thema mittlerweile geändert,
so kann eine Anpassung des Subjects an das neue Thema vorgenommen
werden.

Angenommen, ein Thread hat das Subject "Re: blaue Papageien", die
Diskussion dreht sich aber mittlerweile nur noch um gelbe
Elefanten, dann leitet man so eine Subject-Änderung ein:

Subject: gelbe Elefanten (was: Re: blaue Papageien)

Dem neuen Subject folgt also eine Leerstelle, eine öffnende runde
Klammer, das englische Wort "was" (Vergangenheitsform von "is"),
ein Doppelpunkt, eine Leerstelle, das komplette alte Subject
sowie die schliessende runde Klammer.

Bei Antworten darauf wiederum lässt man den Teil in Klammern dann
weg:

Subject: Re: gelbe Elefanten

In einer Baumansicht sieht das dann so aus:

blaue Papageien
|_ Re: blaue Papageien
|_ gelbe Elefanten (was: Re: blaue Papageien)
|_ Re: gelbe Elefanten


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Threads erhalten


Damit ein Thread (eine Kette von Antworten) nicht abreisst wird
empfohlen, für Antworten ausschließlich die Antwort-Funktion des
Mailprogramms zu nutzen und "Re: " (grosses R, kleines e,
Doppelpunkt, Leertaste) im Subject voranzustellen. Auch bei einer
Antwort auf eine Antwort wird nur einmal "Re: " vorangestellt,
nicht "Re: Re: ".
Kürzel wie "AW: " oder "Betr: " sind generell unerwünscht, sie
bereiten unter Umständen technische Probleme.


### 4 ### Antworten sinnvoll kürzen

Schickst Du Briefe, die Du auf Papier erhältst und beantwortest,
auch wieder an den Absender zurück? Nein, Du wirst in Deinen
eigenen Worten den Inhalt wiederholen, um einen Bezug herzustellen.

Dein Mailprogramm erspart Dir diese Arbeit und liest die alte
Mail, versehen mit Quotezeichen (>), wieder ein. Nun hast Du es
ganz leicht, zu antworten. Aber lösche alles, auf das Du Dich
nicht beziehst. Absolut unnötig ist das Fullquoting (TOFU).
Niemand möchte die ursprüngliche Mail noch einmal komplett zurück.

Deine Antwort kommt unter die Textstelle, auf die Du Dich beziehst.
Das entspricht der üblichen Leserichtung von oben nach unten.


### 5 ### Achte auf gute Lesbarkeit

Im deutschen Sprachraum gehört dazu das Einhalten der Groß- und
Kleinschreibung. Über einen Vertipper regt sich niemand auf, eine
grobe Mißachtung der Rechtschreibregeln oder das Ignorieren von
Satzzeichen dagegen macht das Lesen des Textes mühselig.

Beachte, am Bildschirm liest sich Text anders als auf dem Papier.
Spare daher nicht mit dem Setzen von Absätzen. Deine Leser werden
es Dir danken.


### 6 ### Ankündigungen, Angebote, Viren-Warnungen

und andere Global-Informationen gehören nicht in die Liste, auch
wenn es manchmal schmerzt. Es gibt für jedes Anliegen spezielle
Listen oder Foren, die Interessierte sicher abonniert haben.


### 7 ### Mailprogramm richtig konfigurieren

Wirf einen genaueren Blick in die Konfigurationsmenüs Deines
Mailprogramms.

Dein Zeichensatz sollte auf iso-8859-1 oder iso-8859-15 stehen.
Die maximale Zeilenlänge beträgt 72 Zeichen; 68 haben sich in der
Praxis vieler sehr bewährt. Der Text Deiner Mail soll in bloßem
Text bestehen (oft ist die Voreinstellung HTML), das Quotezeichen
ist ein '> ' (Größer-)Zeichen plus einem Leerzeichen, die
Kennzeichnung für eine Antwort ist ein einziges 'Re: ' + einem
Leerzeichen.

Leider ignorieren viele Mailprogramme diese Standards in ihrer
Grundkonfiguration. Es ist aber meistens ganz leicht, das
umzustellen. Bitte mach Dir die Mühe.

Hier noch einmal eine detailierte Anleitung:

Verwende nur "plain text"
------------------------------------

Verwende nur ASCII-Text (plain text). Umlaute oder andere
Sonderzeichen im Header (dazu gehören From: und Subject:) sollten
vermieden werden. Poste keine HTML- oder RTF-Nachrichten sowie
Visitenkarten (vcards, ms-tnef).

Damit Umlaute im Body überall gelesen werden können stelle deinen
Mailreader so ein, dass folgende Angaben im Header erscheinen:

Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1

Möglich ist neben dem Latin-1-Zeichensatz auch Latin-9, der
weitgehend identisch ist aber wohl Latin-1 ablösen wird:

Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-15

Abhängig davon, ob Umlaute in 8-Bit (also direkt) übertragen
werden oder etwa in "Quoted Printable" kodiert werden, ist
entweder der erste oder der zweite Headereintrag erforderlich:

Content-Transfer-Encoding: 8bit
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable

### 8 ### Signaturen und Verschlüsselung

Kryptographische Signaturen

Es ist Dir selbst überlassen, ob Du Deine Mails an die Liste mit
PGP/GPG signieren willst.

Falls Du Dich für Signaturen entscheidest, sollten sie RFC 3156
folgen. Außerdem solltest Du dafür sorgen, daß Dein öffentlicher
Schlüssel vom Keyservernetzwerk erhältlich ist.


### 9 ### Wer bekommt die Mails?

Achte darauf, an wen deine Mail versendet wird.

Entscheide, ob du eine Antwort per privater Mail (PM) oder an die
Liste sendest. Bei Antworten an die Liste lösche mögliche
Empfänger in der Cc:-Zeile (steht für "carbon copy" oder auch
"courtesy copy"). Umgekehrt achte bei Antworten an den
Originalabsender darauf, dass keine Kopie an die Liste geht.

Bevorzugt sollten Antworten an die Liste gesendet werden, dann
haben schließlich alle was davon.

Manchmal bekommst du eine Antwort von einem Listenteilnehmer als
PM. Achte darauf, Antworten auf PMs nicht an die Liste zu senden.
Es gilt als mindestens sehr unhöflich, private Mail zu
veröffentlichen!

Tipp: Einige Teilnehmer sind dazu über gegangen, persönliche
Mailantworten mit dem Kürzel "PM" als solche zu kennzeichnen. So
kann der Empfänger sofort erkennen, dass diese Mail nicht von
der Liste kommt und eine Antwort darauf somit auch nicht an die
Liste gerichtet werden darf.

Das ist nett und nachahmenswert. Grundsätzlich ist es aber deine
Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Antwort an den richtigen
Empfänger geht. Schau Dir zu diesem Zweck die Funktionen Deines
Mailprogramms genauer an. Oft bietet es eine Funktion, um auf
Mailinglisten auch auf die Mailingliste zu antworten
(sog. list-reply-Funktion).


### 10 ### So kann man dir besser helfen

Beschreibe das Problem genau

Eine Aussage wie "Ich kann nicht drucken. Wie geht das?" würde
eine Reihe von Mails benötigen, bis das Problem überhaupt
eingekreist ist. Beschreibe daher das Problem sofort möglichst
genau, um umständliches Nachfragen und Rätselraten zu vermeiden.
Nenne die verwendete Mandrake/Linux-Version und Kernel-Version,
nenne die Versions-Nummern des betroffenen Programmes. Beschreibe
den genauen Ablauf beim Auftreten des Fehlers; beschreibe, welche
Lösungsansätze du bereits unternommen hast. Nenne die genaue
Fehlermeldung, zitiere sie am besten per copy'n'paste.

-----------------------------------------------------------------

Kürze Auszüge aus Log-Dateien

Gehören Logdatei-Einträge zu deiner Fehlerbeschreibung, dann
sende nicht die komplette Log-Datei an die Liste. In der Regel
reichen die letzten 10 bis 20 Zeilen bis zur Fehlermeldung.

-----------------------------------------------------------------

### 11 ### Keine Dateien an die Liste senden

Sende keine Attachments (angehängte Dateien) an die Liste; es sei
denn, sie tragen wirklich zur Problembeschreibung oder
Problemlösung bei und sind von geringer Grösse (z.B. kleine
Shell-Scripte). Wenn du dir nicht sicher bist, frage vorher auf
der Liste nach.

### 12 ### Ich hab da was gefunden.....

Fundstellen angeben statt sie zu posten.

Wenn du eine hilfreiche Anleitung oder einen sonstwie thematisch
passenden Text bekanntmachen möchtest, dann gib die URL zu dem
Text an statt den Text komplett an die Liste zu senden.

Tipp: Wenn Du die URL inklusive http:// oder ftp:// angibst,
können viele Benutzer einfach durch anklicken des Links den
zitierten Text erreichen.

### 12 ###Verstöße gegen die Etikette ...

Die Etikette ist kein Gesetz sondern nur eine Richtlinie für alle
Teilnehmer der Liste. Es wäre schön, wenn sie auch von neuen
Teilnehmern akzeptiert wird.

Es ist üblich, dass neue Teilnehmer in einer öffentlichen
Antwortmail auf diese Regeln hingewiesen werden, wenn sie gegen
die eine oder andere "verstoßen".

Ausdrücklich nicht im Sinn der Etikette sind öffentliche
Antworten, die nur eine Anmahnung der Etikette im Sinn haben.
Sollten sich in der letzten Zeit massive Verstöße häufen, so ist
es besser, dafür einen neuen Thread zu beginnen und allgemein
freundlich auf diese Regeln hinzuweisen.

Durchaus üblich sind private Mails, in denen freundlich auf die
Einhaltung der Regeln hingewiesen wird. Diese Mails sollten aber
im Sinn eines freundlichen Umgangs auf das Minimum beschränken
und nicht bei jeder Kleinigkeit den Verstoß sofort anmahnen.

### 13 ### Hilf anderen Nutzern nach der Lösung deines Problems

Poste eine Zusammenfassung zur Lösung eines Problems

Statt sich nur zu bedanken ist es sinnvoll, wenn man eine
zusammenfassende Beschreibung der Lösung zu deinem Problem an die
Liste postet. Unter Umständen ist hierfür ein Subjectwechsel
sinnvoll, so dass man beim Überfliegen der Subjects gleich sieht,
ob die Frage noch offen ist und wo die Lösung ist.

Zum Beispiel so:

Subject: Loesung: mein Problem (was: mein Problem)


### 14 ### Trage dich bei Abwesenheit aus der Liste aus

Trage dich bei längerer Abwesenheit aus der Liste aus oder stelle
anderweitig sicher, dass dir die Listenmails verlässlich
zugestellt werden können. Schnell ist dein Postfach übergelaufen
und jeder, der an die Liste schreibt, wird mit
Benachrichtigungen über dein volles Postfach "beglückt".

Wenn du während deines Urlaubs automatische
Abwesenheitsbenachrichtigungen versendest (sog. vacation-mails),
stelle sicher, dass solche Benachrichtigungen nicht an die Liste
oder an die Listenteilnehmer gesendet werden.

### 15 ### Keine Testmails an die Liste

Für die, die einfach nur ihre Email-Konfiguration testen wollen:
Sendet keine Test-Mails an die Liste. Das ist extrem störend.
Stattdessen bieten sich dafür extra Mail-Echos an, die euch eure
Mail samt Header zurückschicken. Zwei Adressen seien hier
genannt: echo@tu-berlin.de oder mail-robot@grossing.de


### 16 ### Das Miteinander in einer Mailingliste

In einer Mailingliste sind viele Leute eingeschrieben: Anfänger
und Fortgeschrittene, Admins, die nur ihren eigenen Rechner ad-
ministrieren und Admins, die in einem Betrieb für viele Rechner
zuständig sind, erfahrene Computernutzer, die einmal ein anderes
Betriebssystem ausprobieren wollen und Leute, die sich kaum
trauen, einen Rechner einzuschalten.

Alle diese Leute folgen unterschiedlichen Überzeugungen und rea-
gieren unterschiedlich auf Fragestellungen und die Art, wie die
Frage gestellt wird. Sie alle gehen mit einer sehr eigenen Erwar-
tungshaltung an diese Liste heran.

So mag der eine nur mit einem ruppigen RTFM (Read The *****
Manual) antworten, der andere aber ausführlich eine Lösung
schreiben. Beide haben von ihrer Warte aus gesehen richtig rea-
giert. Der eine erwartet den Rund-um-Sorglos-Support, der andere
sucht den kollegialen Austausch zu einem komplexen Problem. Einer
mag auf eine einfache Frage antworten, der andere mokiert sich
darüber. Akzeptiere dies. Diskussionen über persönliche Überzeu-
gungen enden meist in einem unfruchtbaren Schlagabtausch, der die
Liste als Ganzes nur unnötig belastet.

Die Mandrake-Newbie-Mailingliste ist in erster Linie ein Forum zur Selbst-
hilfe und ist eine wunderbar hilfreiche Gemeinschaft, wenn man
allen Persönlichkeiten und deren Antwortstil etwas gelassen
gegenüber steht und nicht versucht, die eigenen Überzeugungen
anderen aufzwingen zu wollen. Das heißt aber auch, nicht zu
jedem Schlagabtausch seinen Senf hinzugeben zu müssen.



### 17 ### Weiterführende Links

Weiterführende Links

Hier findest du weitere Informationen zum Umgang mit E-Mails und
Mailinglisten.

fte.tegtmeyer.net
- zum allgemeinen Umgang mit dem Medium eMail;
kleine Listserver-Kunde.
oe-faq.de
- Kurzeinführung zu Outlook Express, schließlich benutzen viele
Teilnehmer (noch) Outlook Express.
www.dhaller.de
- noch eine Kurzeinführung zum älteren Outlook-Express.
www.mayn.de
- Eine kleine grafische Anleitung zu einigen Einstellungen von
Outlook Express.
www.DocOutlook.de von Peter Raddatz
- eine Seite, die nun jede Frage zu den Outlook-Varianten
beantwortet. Sehr empfehlenswert für Leute, die tiefer in die
Materie einsteigen wollen.
jump.to
- Nützliche Erweiterungen für Outlook Express (Quotezeichen,
Formatierungen, farbliche Hervorhebungen korrektes Einfügen
von Signaturen und vieles mehr).
flash.to
- Nützliche Erweiterungen für Outlook (Quotezeichen, Formatie-
rungen, farbliche Hervorhebungen, korrektes Einfügen von
Signaturen und vieles mehr).

The Bat!-Benutzer können sich unter:
www.guenther-eisele.de informieren.

Folgende Links machen auf eine eher satirische Weise klar,
warum Netiquette kein überflüssiges Beiwerk einiger auf Regeln
versessener Personen sind:

www.textkritik.de
- Warum TOFU und andere Unarten des Netzes unerwüscht sind.
www.kasper-online.de
- Zehn goldene Regeln für schlechte eMails.


Auf gute Zusammenarbeit und herzlich willkommen in der Linux-Welt!

Have a lot of fun.


-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Bei Fragen oder Anmerkungen bezüglich dieser "Einleitung" bitte kurze Mail an
thorsten@aus-satz.de

[Diese Mail entstand aus Grundzügen der Etikettenliste der Suse-Mailingliste
[1], wird aber auch als Debian-Etikette [2] in den dortigen Listen
verwendet.]

[1] www.suse-etikette.de.vu
[2] www.debian-etikette.de.vu


### Diese Etikette wird publiziert gemäß den Richtlinien der FDL ###
_________________
SO FAR - SO GNU - SO WHAT
Posted by thorsten at 2003.10.18, 08:16 | (no comments) | comment

Samstag, 18. Oktober 2003, 08:14

Bestehende Mandrakeinstallationen aktualisieren

[Arbeitsversion des HowTos]

Howto zur Aktualisierung eines bestehendes Mandrakesystems auf
Basis der Distributionsversion 9.1 auf Version 9.2 oder Entwicklerversion Cooker

# Autor: Thorsten von Plotho-Kettner
# Freitag, 17. Oktober 2003


Möglichkeit 1:
--------------

Man möchte die Stufe eines Mandrake 9.2-Systemes erreichen. Hierzu
ruft man die Seite plf.zarb.org auf
und wählt bei Punkt 1, dass die zu wähelnden Quellen von der MDK-
Version 9.2 stammen sollen, also deren RPMs verwendet werden.

[Die Quellen sind auf dieser Seite noch nicht eingepflegt. Update der
Anleitung, osbald Quellen verfügbar]

Möglichkeit 2:
-------------

Man trägt in /etc/urpmi/urpmi.cfg eine der RPM-Quellen von [1] ein
und lässt urpmi danach mittels 'urpmi.update -a' alle Quellen, also
auch die neue Quelle, in seiner Datenbank aktualisieren.

Danach kann durch ein 'urpmi --auto-select' das System auf den neuesten
Stand gebracht werden.

Möglichkeit 3:
--------------

Um ein topaktuelles Entwicklersystem zu bekommen, kann man sich auch
Cookerquellen in seine /etc/urpmi/urpmi.cfg eintragen. Diese werden
dann behandelt wie normale RPm-Quellen aus Beispiel 2.

Zu finden sind Cooker-Quellen unter: www.mandrakelinux.com

Es gilt bei den Cookerquellen immer zu bedenken, dass dies stabile, manchmal noch recht
wenig getestete, Entwicklerversionen von Programmen sind, die in den Cooker einfließen.
Für produktive Systeme, bei denen hoher Wert auf die Stabilität und Verfügbarkeit gelegt
wird, sollte auf den Einsatz von Cookerquellen verzichtet werden, obwohl auch diese eine
hohe Stabilität im Allgemeinen aufweisen.

Möglichkeit 4:
--------------

Update des Systems über geladene ISO-CDs oder über ein Kaufpaket der Distribution.


Hoffe, ein wenig mit dieser Anleitung helfen zu können.

Thorsten


[1] Auswahl kann getroffen werden, wenn man sich für einen der hier aufge-
führten Server entscheidet: www.mandrakelinux.com
Posted by thorsten at 2003.10.18, 08:14 | (no comments) | comment