electro:lounge : Tags : Grundideensammlung fuer Textnetze
Sonntag, 22. Februar 2004, 13:00
What is COPYLEFT
Stefan MeretzWhat’s copyleft?
Ein juristischer "Hack" – genannt "copyleft" - bringt den Widerspruch auf
den Punkt: Reichtum muss nicht Wertform annehmen. Was steckt dahinter?
Copyleft, der Name deutet es schon an, ist eine rechtförmige Subversion
der ursprünglichen Intention des Copyrights bzw. des Urheberrechts – mehr
dazu unten. Zunächst sei erklärt, wie Copyright und Urheberrecht
"funktionieren".
Copyright und Urheberrecht dienen dazu, dem Urheber einer "geistigen
Schöpfung" die ausschließlichen Verfügungsrechte über das Werk zu
sichern. Während das angloamerikanische Copyright personal vollständig
übertragen und also auch gehandelt werden kann, ist das
kontinentaleuropäische Urheberrecht "naturalrechtlich" bestimmt: Es kommt
dem Urheber eines Werkes qua Natur des Schöpfungsaktes zu, ohne dass es
besonders reklamiert werden muss. Es "klebt" gewissermaßen an der Person.
Auf dem Verfügungsrecht des Urhebers baut die Möglichkeit auf, die Art der
Nutzung des Produkts zu bestimmen: Es kann als Public Domain (nicht zu
verwechseln mit Copyleft!) der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt oder
einer kommerziellen Verwertung zugeführt werden. Kurz: Copyright und
Urheberrecht sorgen dafür, dass Immaterialgüter knapp bleiben, um ihre
Warenform aufrechterhalten zu können. Diese Art der Knappheit ist nicht
"stofflich" bestimmt, sondern einzig rechtsförmig erzeugt. Der
Warenfetisch lässt grüßen.
Nun fiel diese besondere Rechtswirkung, etwas knapp zu machen, das
reichlich vorhanden ist, über einige Jahrhunderte nicht sonderlich auf.
Der Grund dafür ist die untrennbare stoffliche Verbindung von unknappem
Immaterial- und knappem Materialgut, von geistiger Schöpfung und seinem
Träger. Der Roman ist verlässlich mit seinem physischen Träger, dem Buch,
verbunden. Zwar wurden (und werden) auch immer wieder Raubdrucke
hergestellt, doch ist diese Produktion an die Verfügung über teure
Produktionsmittel gebunden und erfordert den Einsatz stets neuen (Roh-)
Stoffs.
Heute hingegen steht das Universal-Produktionsmittel sui generis, der
Computer, auf den meisten Schreibtischen. Die "Produktion", die Kopie,
geschieht auf Mausklick zu marginalen Transaktionskosten. Überhaupt ist,
bei Lichte betrachtet, der Computer und sein Universalnetz eine
einzigartige riesige Kopiermaschine. Ein einziger Klick auf eine Link zu
einer Webseite löst eine Kaskade von Kopieraktionen: von der Festplatte
des Webservers in den Arbeitsspeicher zum Router zum nächsten Router usw.
in den Arbeitsspeicher des eigenen PC in die Grafikkarte auf den Monitor
– mit noch einigen staatlichen Datensammelpuffern mittendrin. Jede dieser
Kopien bedroht die Warenform! Alle Anstrengungen von DRM (digital rights
management) bis TCPA (trusted computing platform alliance) versuchen die
Schwachstelle in der Kopierkette – der individuelle PC – unter Kontrolle
zu bekommen. Es wird nicht gelingen.
Copyleft nutzt die exklusiven Verfügungsmöglichkeiten und verfügt: Alle
sollen über das Gut verfügen und niemand soll ausgeschlossen werden: Die
Exklusion wird exklusiv exkludiert[1]. Es wahrhaft genialer Hack! Dieser
lässt sich immanent nicht aushebeln ohne das Fundament der exklusiven
Verfügung in Frage zu stellen. So bleibt der Versuch, das Copyleft über
andere Ebenen anzugreifen ("Copyleft ist unamerikanisch"). Es schien
einfach undenkbar, dass das wohlformierte Warensubjekt jemals auf die
Idee käme, einfach seine Leistung zu "verschenken".
Copyleft bedeutet, Reichtum zu produzieren, der keine Wertform annehmen
muss. Damit wurde ein Türchen zu einer neuen Welt aufgestoßen. In dieser
neuen Welt gelten die Regeln der Warengesellschaft nicht mehr. Völlig
neue menschliche Beziehungen und eine neue Form der gesellschaftlichen
Vermittlung löst die überholten und nurmehr destruktiven Formen ab, was
wir heute jedoch erst erahnen können. Doch die Ahnungen und Keimformen
einer Produktionsweise jenseits der Warenform sind da, und das Copyleft
bildet den Schutzraum im Alten vergleichbar den von Mauern umgebenen
Städten im dominanten Feudalismus des späten Mittelalters.
Drei Widersprüche treiben die Entwicklung voran:
1. Allgemeines Wissen vs. Warenform: Jede Exklusivierung von Wissen
behindert die Generierung von neuem Wissen, doch nur wer schneller neues
Wissen generiert, überlebt im Konkurrenzkampf. Jede Freigabe von Wissen
generiert neues Wissen, das aber nicht mehr knapp ist und sich damit der
Warenform entzieht.
2. Selbstentfaltung vs. Selbstverwertung: Selbstentfaltung unter
wertfreien Bedingungen und Selbstverwertung unter warenförmigen
Bedingungen sind antagonistische Paradigmen. Produktivkraftentwicklung
braucht heute die Selbstentfaltung der Menschen – je stärker sie diese in
der Konkurrenz zulassen muss, umso mehr unterminiert sie ihre eigene
Warenform.
3. Reichtum vs. Wertform: Umso erfolgreicher Arbeit zur Abschaffung von
Arbeit eingesetzt wird, desto schneller schwindet die Wertsubstanz – und
umso größer wird der geschaffene stoffliche Reichtum. Immer weniger kann
stofflicher Reichtum Wertform annehmen.
Copyleft wirkt objektiv für die Verallgemeinerung des Wissens, für die
Ausweitung Selbstentfaltung und für die Schaffung stofflichen Reichtums
jenseits der Wertform. Dennoch gibt es keine Garantie, dass sich die
freien Tendenzen gegen das Empire durchsetzen. Es geschieht nicht, es ist
zu tun.
Fußnoten:
[1] Praktisch funktioniert das Copyleft so: Ich muss die Lizenz, der das
Gut untersteht, akzeptieren, um es zu nutzen (Vertrag). In der Lizenz ist
verfügt, dass das Gut nicht wieder exklusiviert und die Lizenz bei (auch
veränderter) Weitergabe nicht geändert werden darf: Die Eigenschaft der
Freiheit vererbt sich wie ein "Virus". Die bekannteste Copyleft-Lizenz
für Software ist die GNU General Public License (GPL). Inzwischen gibt es
Copyleft-Lizenzen für nahezu jede Immaterialgutform.
--
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
Internetredaktion, Projekt di.ver
Potsdamer Platz 10, 10785 Berlin
--
ver.di: www.verdi.de
di.ver: verdi.org
privat: www.meretz.de
--
________________________________
Web-Site: www.oekonux.de
Organisation: projekt@oekonux.de
Mittwoch, 13. November 2002, 06:57
aus dem Netz aufs Papier
ich weiss nicht mehr genau, wie lange es her ist,da veröffentlichte Stephen King seine Geschichte "riding the bullett" im Internet.
zwar zwar letzten Endes nicht ganz kostenfrei (wer die ganze Geschichte wollte, musste hinterher einen Dollar bezahlen), aber das Ding war schon im Netz...
die Geschichte kam so gut an, dass die Fans nach gedrucktem Papier schrien, und so wurde die Geschichte letztenendes millionenfach als kleines Taschenbuch verkauft.
mal so als Beispiel...
warum kann das denn nicht immer so gehen?
denn wer geht schon gern mit nem Laptop ins Bett, um seine gute-Nacht-Geschichten zu lesen?
zumal nicht jeder einen Laptop besitzt.
ich seh das so:
da steht ein Text im Netz.
für meine Zwecke kopier ich den.
um ein bissel zu stöbern, nachzuschlagen etc geht das am Rechner soweit auch in Ordnung.
will ich das aber wirklich lesen, so von vorne bis hinten mit Gemütlichkeit und allem zip und zap, werd ich wohl in den nächsten Buchladen meines Misstrauens stiefeln und ein paar Taler ausgeben...
tut doch keinem weh...
Montag, 11. November 2002, 14:32
Einladung zur Diskussion // Reaktion
Dieser Mailauszug wird mit der ausdrücklichen Zustimmung beider Teilnehmer veröffentlicht und stammt aus der Mailingliste des Projektes Tage-Bau des Berliner Zimmers.:subject: [free text - free net - free user]
multi-send message [BBC] also @ [Foren & Blogs]
Adressaten: Netzkreative
_______________________________________________________
Hallo zusammen,
folgende Idee [weitergedacht nach einer kleinen Diskussion in der
Liste der Netzliteratur-Mailingliste]:
Es geht um die Idee, Texte der Netzliteratur / Texte im Netz aus dem
Bereich der Literatur gemäß einer "License for copylefted
publications netwide".
Texte frei verfügbar machen, d.h. ohne Lesegebühren im Netz (höchstens
Content-Abos). Grundsätzlich muss aber jeder Text frei zugänglich
sein, wenn er im Netz publiziert wird. Dazu eine Zentralsammelstelle,
die aber durch Mirroring dezentral verteilt wird (evtl. auch P2P als
Zusatz). Die Texte dürfen frei kopiert, gelesen, unentgeltlich
weitergegeben werden (da sie ja sowieso frei zugänglich sind, wer
Geld verlangt, dann nur für Rohlinge, etc.). Texte dürfen nicht
verändert werden, da sie immer noch einem Urheberrecht, aber keinem
Kopierrecht mehr unterliegen. Diese Unterscheidung muss gemacht
werden!
Einige Gedanken sind schon im Topic "OpenSource -
Textsammlungen" online
(http://aussatz.antville.org/topics/OpenSource-Textsammlungen),
wobei auch dieser "Arbeitstitel" seine Tücken birgt und wohl nur ein
Arbeitstitel bleiben kann und revidiert werden muss/wird.
Zum Schreiben einfach mit seinem Namen registrieren und ein Passwort
wählen. Den Text bitte immer im Topc veröffentlichen.
Wäre toll wenn die eine oder der andere Netz/text/Nutzer/in sich
beteiligen würde.
Klar, man könnte auch in verschiedenen Listen einzeln diskutieren,
vielleicht gibt es auch schon eine dementsprechende Plattform, aber
ein Versuch ist es allemal wert.
Reaktion darauf von Enno E. Peter, einem der Herausgeber des Berliner Zimmers im Netz:
[...]
du prescht ja ganz schön vor mit der Idee. Aber vieles ist mir noch zu
unscharf. Insb. die rechtliche Situation. Das amerikanische Copyright
gilt natürlich nicht hier. Darauf ein auch für D gültiges Copyleft wie
Bereich Software auszubauen ist schwierig. Wir haben in D ein ziemlich
differenziertes Recht, das nach Urheberrecht (nicht übertragbar),
Nutzung und Verwertung (übertragbar) trennt.
Mir ist nicht klar, worum es dir geht. Ist das der altruistische
Wunsch nach "Free Flow of Information?" Wozu dieser zentralistische
Ansatz alles zu sammeln? Es steht ja bereits irgendwo. Und im privaten
Bereich werden ja bereits Texte hin und herkopiert. Während die Verlage
sich eh dagegen aussprechen. Damit reduziert
sich das Projekt wieder auf eine Linkliste oder?
Mal so ein paar Fragen zum Copyleft:
Als Autor stimme ich zu, daß mein Text an beliebig weiter genutzt
werden darf.
o von jedem Leser?
o auch von kommerziellen Sites?
o auch von NeoNazi-Sites (ersetze das Wort durch ein beliebiges
anderes, was dir mißfällt)
o auch von anderen "Autoren", die meinen Text verändern?
o unter ihrem Namen, unter meinem Namen?
o nur im Netz?
o diesen Text auf eine CD ROM pressen?
o ihn drucken?
o ihn aufführen?
Mit wäre wohler wenn diese Fragen so einigermaßen geklärt wären, bevor
man mit TamTam eine Idee präsentiert.
[...]
Meine Anwort darauf:
> du prescht ja ganz schön vor mit der Idee.
Im Moment ist es keinerlei ausgegorene Sache, sondern der Versuch,
sich darüber zu unterhalten und zu diskutieren. Daher bitte ich dich
auch, diesen mailbeitrag vielleicht ohne die persönliche Anrede mit
zur Diskussion beizutragen. Dann kann ich meine Antwort, die ich hier
geben möchte, auch dort anheften. Genau dafür, für einen solchen
Gedankenaustausch, der auch die Möglichkeiten auslotet und
Machbarkeit überprüft oder erarbeitet, ist das Hyperthinking-Blog
gedacht. Wenn du nichts dagegen hast, stelle ich diese Antwortmail
mit deinem OP voran in das Blog. Oder ist das nicht so in deinem
Sinne? Deinen Namen würde ich selbstverständlich mit angeben, wie
auch einen Link zum BeZi ;)
> Aber vieles ist mir noch zu unscharf.
Natürlich ist es das, bis jetzt ist es eine Sammlung, wie du unten
richtig bemerkst. Wenn man sich an die Artikel anhängt, kann man
eigene Sichtweisen dazu beifügen und so vielleicht in eine Diskussion
mit anderen Lesern/ Schreibern kommen, die an dem Ideensammeln und
Ideenverdichten teilnehmen. Duch die Linkbarkeit der Seiten könnte so
mit der Zeit wirklich ein Konzept entstehen, das Hand und Fuß hat. Im
Moment sind es Ideenskizzen und ein wenig Hintergrundinfo. Vielleicht
tragen ja auch noch andere wichtige Informationen bei, die dann die
Diskussion unterstützen. Die Diskussion und das Projekt kann aber nur
(!) durch Teilnahme wachsen.
> Insb. die rechtliche Situation. Das amerikanische Copyright gilt
>natürlich nicht hier.
Das ist mir klar. Genau daher ist eine Diskussion so wichtig. Wenn
genaue Definitionen nach einer Machbarkeit und den Wünschen im Gang
ist, kann man diese Ideen konkretisieren und sie zum Beispiel in
Datenschutz- und Rechtsgruppen im Usenet einmal von Experten
abklopfen lassen.
>Darauf ein auch für D gültiges Copyleft wie Bereich Software
auszubauen ist schwierig.
Software ist Code. Literatur ist Code. beide entspringen einer
Denkleistung und einer Kreativleistung eines Programmierers/ eines
Autors. Vielleicht ist es eine Möglichkeit eines OpenSource-Literatur
zu verlangen, welche die Kopierbarkeit garantiert, die
Unveränderlichkeit des Textes aber schützt. Verstehst du? Ich hatte
das schon kurz versucht im Hyperthinking zu skizzieren.
Ist schwierig, aber überdenk- und vielleicht machbar, obwohl ich jetzt
keinesfalls als größenwahnsinnig erscheinen will.
> Wir haben in D ein ziemlich differenziertes Recht, das nach
>Urheberrecht (nicht übertragbar), Nutzung und Verwertung
>(übertragbar) trennt.
Genau darauf zielt die Diskussion doch ab. Urheberrecht vs
Kopierrecht, Urheberrecht im Verhältnis zum Kopierrecht.
> Mir ist nicht klar, worum es dir geht. Ist das der altruistische
> Wunsch nach "Free Flow of Information?"
Verfügbarkeit ist eine Sache, ja!
> Wozu dieser zentralistische Ansatz alles zu sammeln?
>Es steht ja bereits irgendwo.
Und ist da ebenso schnell wieder weg. Und nicht für _jeden_ offen
ereichbar.
> Und im privaten Bereich werden ja bereits Texte hin und herkopiert.
Was illegal ist, solange Rechte verletzt werden.
"Private Texte" wären nochmal eine andere Schiene. Wie viel
lesenswerte Texte, die irgendwo versauern, weil niemand eine Ahnung
hat, wohin nur damit, könnten vielleicht andere interessieren, wenn
sie in Umlauf wären? Aber das ist eine (noch) andere Schiene.
> Während die Verlage sich eh dagegen aussprechen. Damit reduziert
> sich das Projekt wieder auf eine Linkliste oder?
Es müssen nicht gleich die "Kommerztitel" sein. Lassen wir das mal
außen vor. Dazu müsste man die genauen Positionen von verlagen
einholen, wenn man etwas Konkretes in der Hand hätte. Jetzt sind wir
erstmal bei der Diskussion, was wünschenswert wäre.
> Mal so ein paar Fragen zum Copyleft:
Gerne!
> Als Autor stimme ich zu, daß mein Text an beliebig weiter genutzt
> werden darf.
Genutzt im Rahmen von a) Weitergabe, b) Speicherung, c) gelesen werden
und d) Zitat. Nicht im Bereich einer Veränderung.
> o von jedem Leser?
Ja.
> o auch von kommerziellen Sites?
Gute Frage. Wenn dadurch nichts verändert wird am Text, ja. Siehe die
"kommerzielle" Verbreitung einer OpenSource-Software durch Firmen
(Suse, RedHat) etc.
Guter Punkt zum Nachdenken!!!
> o auch von NeoNazi-Sites (ersetze das Wort durch ein beliebiges
> anderes, was dir mißfällt)
Wie sähe da eine Nutzung aus?
> o auch von anderen "Autoren", die meinen Text verändern?
Nein, Veränderung hat nichts mit Copyleft in "unserem" Sinne zu tun,
es geht um Verbreitung und Weitergabe/ Nutzung, die Veränderung (wie
oben gesagt) ausschließt. Da müssten wir von OpenSource/ Copyleft hin
zu rechtsfreien Texten. Hm, vielleicht bringe ich mal die Begriffe
"Freeware" für die Texte ein (Weitergabe erlaubt, Veränderung nein)
und Public Domain statt OpenSource ( Weitergabe und Veränderung
erlaubt).
Zur Freeware (im Softwarebereich, müsste übertragen werden):
Freeware is programming that is offered at no cost. However, it is
copyrighted so that you can't incorporate its programming into
anything you may be developing. The least restrictive "no-cost"
programs are uncopyrighted programs that are in the public domain.
These include a number of small UNIX programs. When reusing public
domain software in your own programs, it's good to know the history
of the program so that you can be sure it really is in the public
domain.
Zur Public Domain ( im Softwarebereich, müsste übertragen werden):
Programs that are uncopyrighted because their authors intended to
share them with everyone else are in the public domain. The UNIX
community has developed a number of such programs over the years.
Programs in the public domain can be used without restriction as
components of other programs. When reusing such code, it is good to
understand its history so that you can be sure it really is in the
public domain.
Wir müssten wirklich zwischen Urheberrecht und reinem KOPIERrecht
(Vervielfältigungsrecht ohne Abänderung) unterscheiden.
> o unter ihrem Namen, unter meinem Namen?
Name muss bestehen bleiben. Also Unabänderlichkeit des Textes inkl.
Urheber.
> o nur im Netz?
Ja. Nein. -> Diskussion ( Ich bevorzuge JA!)
> o diesen Text auf eine CD ROM pressen?
Ja.
> o ihn drucken?
Ja. Bei Veröffentlichung, bei der Umsatz erzielt wird, muss eine
Leistung, die zu definieren wäre, erfolgen.
> o ihn aufführen?
Du meinst z.B. als Theaterstück oder bei einer Lesung. Wäre eine
Veränderung.
> Mit wäre wohler wenn diese Fragen so einigermaßen geklärt wären,
> bevor man mit TamTam eine Idee präsentiert.
Enno, so tamtam ist das nicht. Und die Präsentation der Idee soll als
Einladung zum Mitdenken verstanden werden. Die Welt wird sich weiter
in ihre alte Richtung drehen.
Sonntag, 10. November 2002, 17:25
Netzwerkarten
Zirkulares Netzwerk(Ring)

Prinzipschaltung des Zirkularen Netzwerks Das zirkulare Netzwerk besteht aus mehreren Stationen, die als geschlossener Ring angeordnet sind. Dabei unterhält jede Station je eine Verbindung zu zwei anderen Stationen.
Wird der Ring unterbrochen entsteht ein lineares Netzwerk. Alle Stationen bleiben in Betrieb.
Zentrales Netzwerk(Stern)

Prinzipschaltung des Zentralen Netzwerks Das zentrale Netzwerk hat eine zentrale Station, die zu allen anderen Stationen jeweils eine Verbindung unterhält. Die Datenbelastung der zentralen Station ist sehr hoch, da alle Netzverbindungen darüber laufen.
Das Netzwerk funktioniert so lange, bis die Zentralstation ausfällt. Das zentrale Netzwerk ist leicht erweiterbar, und einfach zu pflegen.
Hierarchisches Netzwerk(Stern)

Prinzipschaltung des Hierarchischen Netzwerks Das hierarchische Netzwerk besteht aus mehreren linearen und zentralen Netzwerken, die miteinander verbunden sind. Das Bild, daß sich daraus ergibt, sieht einer Verästelung eines Baumes gleich. Je mehr das Netzwerk verzweigt, desto aufwendiger und kostenintensiver wird es.
Dezentrales Netzwerk(Chaos)

Prinzipschaltung des Dezentralen Netzwerks In einem dezentralen Netzwerk gibt es keine verbindliche Struktur. Die Verbindung zwischen zwei Stationen wird nach Bedarf und Datenaufkommen auf- und abgebaut. Bei Ausfall einer Verbindung gibt es im Regelfall einige alternative Strecken, um den Datenverkehr fortzuführen.
Die Struktur des dezentralen Netzwerkes entspricht einem Chaos an verschiedensten Systemen und Übertragungsstrecken.
Sonntag, 10. November 2002, 17:21
Open Directory Project
Vielleicht ist auch eine Sammlung wie der Versuch des Open Directory Projetcs möglich?
... Next page
