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Montag, 30. Dezember 2002, 16:45


Open Music - Open Text

[Diskussion läuft in der Mailingliste des Berliner Zimmers]

Enno:

[...]ich habe mich gestern mit einem Musiker über Open Music unterhalten. Auf
dem letzten Linux Tag wurde die Open Music License vorgestellt:

openmusic.linuxtag.org

es gibt drei Abstufungen die unterschiedlich restriktiv sind: green,
yellow, red.

Die OML ist wohl äquivalent zu GPL. Läßt sich so vermutlich auch auf die
Literatur im Internet übertragen, auch wenn es ungewöhnlich ist,
Literatur mit Lizenzen zu vertreiben.

Oliver:

On Mon, 30 Dec 2002 10:23:22 +0100, "Enno E. Peter"
<nop@berlinerzimmer.de> wrote:

>Die OML ist wohl äquivalent zu GPL. Läßt sich so vermutlich auch auf die
>Literatur im Internet übertragen, auch wenn es ungewöhnlich ist,
>Literatur mit Lizenzen zu vertreiben.

a) Textlizenzen gibbet ja schon, cf. www.oliver-gassner.de/presse/ und
da nach 'Open Content' suchen.

b) Ehm, Ennooooooo: Das Copyright IST (sozusagen) eine Lizenz. D.h.
das Urheberrecht bestimmt, was Du mit nem fremden Text machen darfst
(lesen, zu eigenen Zwecken kopieren, zitieren etc.) und was nicht.
Nichts anderes nennt man: "Lizenz" (IIRC: Erlaubnis).

c) Andererseits kann ich mich auch total irren. (IANAL)

OG

Thorsten:

Am Montag, 30. Dezember 2002 13:11 schriebOG:
> On Mon, 30 Dec 2002 10:23:22 +0100, "Enno E. Peter"
> <nop@berlinerzimmer.de> wrote:
> >Die OML ist wohl äquivalent zu GPL. Läßt sich so vermutlich auch
> > auf die Literatur im Internet übertragen, auch wenn es
> > ungewöhnlich ist, Literatur mit Lizenzen zu vertreiben.

> a) Textlizenzen gibbet ja schon, cf.
> www.oliver-gassner.de/presse/ und da nach 'Open Content' suchen.

> b) Ehm, Ennooooooo: Das Copyright IST (sozusagen) eine Lizenz.
> D.h. das Urheberrecht bestimmt, was Du mit nem fremden Text
> machen darfst (lesen, zu eigenen Zwecken kopieren, zitieren etc.)
> und was nicht. Nichts anderes nennt man: "Lizenz" (IIRC:
> Erlaubnis).

> c) Andererseits kann ich mich auch total irren. (IANAL)

Die Abstufung nach den "Farben" ist aber schon interssant,
sicherlich kann man das auch auf "Netzliteratur" übertragen. Im
Falle der "Printliteratur" sind Copyrights genau geklärt, wie sieht
es denn wirklich speziell für die beiden Fälle "Literatur im Netz"
bzw. "Netzliteratur" aus? Genau dahingehend waren/ sind ja meine
Überlegungen nach "freien Texten in freien Netzen".

Stelle das hier wieder in Blog. Genehmigt, Danke ;)

Gruß,

Thorsten
Posted by thorsten at 2002-12-30 16:45 | (no comments) | comment

Mittwoch, 13. November 2002, 13:08


Die Diskussion gewinnt an Substanz


[...]


> >> Wessen Texte? Die dritter Urheber, ja?

> >Auch, ja, mit deren Zustimmung, ohne dass sie die Rechte an ihren
> >Texten allerdings verlieren. Wie und ob das möglich ist, genau
> > darum geht mir erstmal die Diskussion. Einfach so mal eben machen
> > würde und wollte ich das nie. Außerdem werde ich das alleine wohl
> > kaum erreichen können. Daher das blog und die "Werbung", dass
> > sich auch andere Menschen Gedanken machen (können), wenn sie
> > diese Idee gut finden, befürworten, oder ihr total absagen und
> > entgegenstehen.

> Also, Knackpunkt:

> Selbst bei "freien" Texten nach dem Linux-Modell (GPL) will man
> zwei Dinge NICHT was man bei Porghrammen WILL: Nämlich

> Ohne Rückfrage/Genehmigung:
> a) verändern b) Publizieren gegen Geld.

Genau.


> Bei a) Haste ja schn zugestimmt (wobei es Textformen gegebn kann,
> die das wünschen z.B. Linklisten, Glossare)

Klar. Oder wenn es jemand explizit im Bezug auf seine Texte wünschen würde.

> Bei b) hast Du eingeschränkt, dass nur Medienkosten eingesammelt
> werden dürfen. Auch das kann problematisch sein.

Inwiefern? Es müsste ein Standardsatz angegeben werden.

> >> >Da biegst du grade mit deinem
> >> >"Schreibcommunitygedanken" im Netzraum auf "gemeinsamen
> >> >Servertreffpunkten" vom Eigentlichen ab.
> >>
> >> Hat mit Schreibcommunity gar nix zu tun.
> >> Sondern damit unter welcher Lizenz Leute ihre Texte willentlich
> >> publizieren.
> >
> >Welches Projekt war es, das du also meintest?

> Netlit-Portal, Groove (was man da gemacht hätte war ja offen, ob
> Kunst oder Info), Netlit-Blog.

Das Netlit-Portal war so kompliziert. Das Netlitblog, hm, Blogs sind irgendwie problematisch, nenn es Gefühl, wenn du magst. Dann wohl am ehesten Wiki mit Passwortschutz und freien Bereichen in Kombination.


> >> Ich weiss schon was ich meine, wenn ich 'digital' sage.

> >Ich auch.

> Gut. Dann meinst Du mit "digital" wohl was komplett anderes als ich
> ;) (Auch Daten auf Servn und in p2p-Netzen können vergänglich
> sein.)

Die Natur der Sache. Aber man kann dagegen etwas tun.


> >> D.h. Du willst offenbar auf eine Genehmigung des Urhebers
> >> verzichten können. Die OPL sieht dei halt in betsimmten Fäöllen
> >> vor WENN der Urheber das gerne so hätte. Und WENN er das gerne
> >> so hätte, dann wird man wohl warten oder verzichten müssen.
> >
> >Nein, sondern es im Vorfeld generell klären. Im Individualfall
> > dann eben auf die Hergrebrachte Methode. Wie so etwas aussehen
> > kann, dazu kommen so langsam Ideen.
> >
> >> Wenn der Urheber ALLES freigibt, dann... hm... Faktisch kann
> >> dann n Driter den text verändern und unter dem ursprünglichen
> >> Manen publizieren, den lässt man also auch glech weg und hat
> >> nahezu den einzigen Vorteil verspielkt, den das 'open'-Konzept
> >> für _texte_ bietet.
> >
> >Es geht nicht um "ALLES" freigeben, sondern nur die
> >"Netz"-Verbreitungs- und Publikationsrechte.
>
> Und CD, ja? Das Urheberrecht ist ja im wesentlichen ein recht zur
> Kontrolle der Verbreitung (und der Zuschreibung) eines 'stabilen'
> Werkes. Wenn man das im Netzkonbtext lockert muss man halt doch in
> gewissen Grenzen Limits einführen deren Überschretung einer
> Einzel-Genehmigung bedarf. (Alles IMO.)

Darum geht es. Ganz frei kann es nicht sein, das ist klar. Sonst hätten wir den Dschungel im Netz. Aber "frei" meint nicht "Freibier".


> So man die Limits zu eng formuliert überholt einem binnen Wochen
> die Technik (cf p2p). So man sie zu sehr lockert: Ist der Text
> 'flöten'.

Diesen schmalen Pfad muss man ausloten.

> >Nicht die Rechte am
> >"unveränderten" Text.
>
> Du hast Dir die verschiedenen 'open text' Lizenzen schon angesehen?
> Die tn genau das und schaffen Möglichkeiten zur Kontrolle von
> Veränderung und Verbreitung gegen Geld.

Ich klopfe sie grade ab, markiere Passagen und kritzle, kritzle, kritzle.

> >> Das Fundament kommt vor dem gerüst. Gerüste hab ich jede
> >> Menge... (viele unrealisierte ;) ) bewohnbar sind nur Häuser.

> >Erstmal muss ich den Bauplatz haben!

> As I said: It exists.

Baupläne?

> >Unrealisierte Gerüste. Oliver, sagtest du nicht mal "Nicht denken,
> >machen" ;)
>
> Ich mach ja längst, ich warte nur auf ein : "Ich hab Zugang zu
> edonkey", dann werf ich meine Artikel dort rein und Du kannst
> testen. Ich weiss seit heut nach auch auf welcher Domain ich ggf.
> dannw as aufsetze: cyberabad.de ;)

Donkey läuft unter Linux, aber ich such noch immer nach was anderem. Ich melde mich.

> >> >Es geht mir nicht nur um meine, um die mal ganz hinten. Eher um
> >> > viele, die wahllos im Netz liegen. Diese Dokumente gibt es.
> >>
> >> Also Inhalte Dritter?
> >
> >Auch. Vorallem. Ja. So viel habe ich noch nicht geschrieben ;)
>
> Denen muss man _sehr_ genau sagen können was mit den Rechten ist.

Ich klopfe ab und kritzle.

> >> >Oder man kommt
> >> >an sie nicht heran. Wie Dokumente, die in Bibliotheken gehortet
> >> >werden, etc.
> >>
> >> Diese bösen, bösen Bibliotheken.
> >
> >Dazu verweise ich auf meinen Gedanken der "Information, die allen
> >zugänglich ist", weil sie elektronisch in allen Bibs und evtl auf
> >deren Servern gleich und frei zugänglich ist (elektronische
> >Fachzeitschriften etc. eingeschlossen, General"abgabe" an die
> >Macher?)


[...]

> >Ja, indem sie anhand vorheriger "Bestimmungen und Absprachen"
> >gebrandet wird, zum Beispiel in Form eines PDFs. Sollte möglich
> > sein.

> Naja, aus PDFs die Daten zu extrahieren ist eher trivial.

Da muss es was geben. Ich google immer mal wieder.

> >> Und "Netlit" _kann_ auch n Prog sein, gell?

> >Neuer Aspekt!

> Yep, und n Flash und ... (wer weiß was morgen kommt.)

Aber das müsste zu realisieren sein.


[...]
Posted by thorsten at 2002-11-13 13:08 | (no comments) | comment

Dienstag, 12. November 2002, 09:08


Mailaustausch in der Mailingliste des Berliner Zimmers



Zusammenstellung eines Mailaustausches zwischen Oliver Gassner (OG) und Thorsten von Plotho-Kettner (TvPK) in der Mailingliste des Berliner Zimmers (unwichtiges privates Rauschen, das immer mitschwingt, durch [...] entsorgt). Eine genaue Abfolgezusammenstellung in Threadform ist schwer zu erreichen, daher probiere ich Sinnabschnitte zu finden und diese geordnet zu präsentieren.
[TvPK]

Originalposting (Diskussionsgrundlage):

Es geht um die Idee, Texte der Netzliteratur / Texte im Netz aus dem
Bereich der Literatur gemäß einer "License for copylefted
publications netwide".

Texte frei verfügbar machen, d.h. ohne Lesegebühren im Netz (höchstens
Content-Abos). Grundsätzlich muss aber jeder Text frei zugänglich
sein, wenn er im Netz publiziert wird. Dazu eine Zentralsammelstelle,
die aber durch Mirroring dezentral verteilt wird (evtl. auch P2P als
Zusatz). Die Texte dürfen frei kopiert, gelesen, unentgeltlich
weitergegeben werden (da sie ja sowieso frei zugänglich sind, wer
Geld verlangt, dann nur für Rohlinge, etc.). Texte dürfen nicht
verändert werden, da sie immer noch einem Urheberrecht, aber keinem
Kopierrecht mehr unterliegen. Diese Unterscheidung muss gemacht
werden!

Einige Gedanken sind schon im Topic "OpenSource -
Textsammlungen" online
(http://aussatz.antville.org/topics/OpenSource-Textsammlungen),
wobei auch dieser "Arbeitstitel" seine Tücken birgt und wohl nur ein
Arbeitstitel bleiben kann und revidiert werden muss/wird.

Zum Schreiben einfach mit seinem Namen registrieren und ein Passwort
wählen. Den Text bitte immer im Topc veröffentlichen.

Wäre toll wenn die eine oder der andere Netz/text/Nutzer/in sich
beteiligen würde.

Klar, man könnte auch in verschiedenen Listen einzeln diskutieren,
vielleicht gibt es auch schon eine dementsprechende Plattform, aber
ein Versuch ist es allemal wert.

[TvPK]

Texte dürfen nicht verändert werden, da sie immer noch einem Urheberrecht, aber keinem Kopierrecht mehr unterliegen. Diese Unterscheidung muss gemacht werden!

[OG]

Äh, das Urheberrecht ist eigentlich genau DAS: ein recht zu
bestimmen,w er KOpien herstellen darf.

Haste die die Open Publication License etc amal angesehen? (Link z.B. auf meinen Presseartikeln unter www.oliver-gassner.de/presse/ )

[TvPK ] >> >Kopierrecht mehr unterliegen

[OG]>> Äh, das Urheberrecht ist eigentlich genau DAS: ein recht zu
[OG]>> bestimmen,w er KOpien herstellen darf.

[TvPK]>Genau darüber wäre eine Diskussion interessant.

[OG]
Hm, kaum. denn über Fakten diskutiert es sich so schlecht. es gibt ja alternative Lizenzmodelle, bei denen man (es geht nicht andetrs) das UrhR behält und andre dennoch frei' nutzen dürfenm ohen dass ma nacher seinen Namen auf fremden Werken liest.

In einer späteren Mail dazu [TvPK]




Fakten können diskutabel sein:

[zit> Aus der Privatkopie-ML]

Der Entwurf zur Novellierung des Urheberrechts geht am Donnerstag,
14.11. um 15:30 in die 1. Lesung des Bundestages. Danach geht er in
den Rechtsausschuß. Die 2. Lesung ist für den 5.12. angesetzt. Die 3.
Lesung erfolgt innerhalb einer Woche. Die Verabschiedung durch den
Bundesrat könnte auf der Sitzung am 23.12. erfolgen. Eine Chronologie
mit Links auf die jeweiligen Dokumente findet sich auf
www.privatkopie.net

Der § 53 (Privatkopie) ist gegenüber dem Regierungsentwurf
unverändert, also weiterhin ein Papiertiger.

Der § 52a (Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und
Forschung), den die Verwerter am heftigsten kritisiert haben und den
der Bundesrat gestrichen oder grundlegend verändert haben wollte, ist
mit Änderungen geblieben. Der Unterrichtsgebrauch erhielt ebenfalls
eine Vergütungspflicht (Tantieme). Der Begriff Unterricht umfasst
nicht nur den Schulgebrauch, sondern auch vergleichbare
Lehrveranstaltungen, wie an Universitäten, Ausbildungseinrichtungen
und Weiterbildungskurse z.B. an Bibliotheken. Die Schulbuchverlage
sollen einen Schutz für reine Schulbücher erhalten.

Die inzwischen über 34.000 Unterschriften werden im Rahmen der 1.
Lesung an Justizminsterin Zypries übergeben. In der Woche darauf soll
eine Pressekonferenz stattfinden, auf der Vertreter der verschiedenen
betroffenen gesellschaftlichen Bereiche (Bildung, Bibliotheken,
Wissenschaft, Presse usw.) ihre Einwände vorbringen. Außerdem sind
Gespräche mit Zypries, Kühnast und Ströbele, dem Vorsitzenden des
Rechtsausschusses geplant.
Es bleibt also nur noch wenig Zeit. Wer Mölichkeiten hat, auf das
Anliegen und die Petition hinzuweisen, möge dies tun, damit die Zahl
der Unterschriften noch eindrucksvoller wird. Auch Ideen für weitere
Aktionen sind willkommen.

Vor allem weitere fachjuristische Kompetenz würde uns sehr helfen.

[/zit]

Warum machen sich diese Menschen nur diese Mühe, warum diskutieren und
informieren sie?




[OG]
>> Haste die die Open Publication License etc amal angesehen? (Link
>> z.B. auf meinen Presseartikeln unter www.oliver-gassner.de/presse/
>> )

[TvPK]
>Zufällig ja. Hast du mal ins Hyperthinking gesehen. Zufällig steht da
>auch was.

[OG]
Yep, aber ich hab mic da 'danmals' mal damit befasst und mit dann eine
Rausgesucht. IMO macht es wneig sinn selber herzugene iuund ggf. ne
modifizierte Lizenz da zu erfinden, wo es schon x modelle gibt a denen
Juristen kompetent geschraubt haben.

Dazu [TvPK] im weiteren Verlauf:

Oliver, schau, ich les mich in andere Ideen ein, aber warum sollte man
nicht mal als "Nutzer" selbst Ideen haben, durchdenken,
weiterspinnen. Ich will hier a) nicht in eine Verteidigungsrolle
abrutschen und b) nicht die Welt verbessern, sondern nur c) selbst
denken, d) zum Denken anregen und e) Platz für Gedanken schaffen.


[OG]
>>Der Ort für Diksusionen von Ideen aus der NL-Mailingliste ist das
>>NL-Blog ;)

[TvPK]
>Wenn die Ideen aber selbst noch weitergedacht werden wollen, man sie
>sehr interessant findet, kann man ja ein FollowUp angeben und siehe
>da ;)

[OG]
?

Im weiteren Verlauf zur Erklärung [TVPK]:

Die Gedanken kamen auf, nachdem ich da eine Diskussion angeleiert
hatte. Die Diskussionsbeiträge dazu stehen auch im
Hyperthinking-Blog. mit Nika habe ich aber in einer PM beschlossen,
da in der Liste die Diskussion zum Stillstand kam, wir wollen
weiterdenken, auch sie besonders in ihrer Rolle als
Bib-Mitarbeiterin. Und dafür habe ich eben, weil es öffentlicher und
"lesbarer" ist für "Nachzügler" am WE schnell das Blog
zusammengezimmert in der Form und schon einige Infos eingestellt, die
man zur Diskussui heranziehen kann.


[OG]

>>http://netzliteratur.de/blog/

>>Aber da hast Du das ja schon hingestellt ;)

[TvPK]
Klar.

[OG]
Du hast das nicht erwähnt, im blog ist wenig genug los... so wirds
nicht anders...

[OG]
> Hm, kaum. denn über Fakten diskutiert es sich so schlecht. es gibt
> ja alternative Lizenzmodelle, bei denen man (es geht nicht andetrs)
> das UrhR behält und andre dennoch frei' nutzen dürfenm ohen dass ma
> nacher seinen Namen auf fremden Werken liest.

[TvPK]
Wenn man aber diese Fakten _so_ anzweifelt, nein, eher
überdenkenswürdig hält, dann macht man sich eben auch diese Gedanken.

Zu deinem oben Genannten fände ich Links interessant.

[OG]
> >> Haste die die Open Publication License etc amal angesehen? (Link
> >> z.B. auf meinen Presseartikeln unter
> >> www.oliver-gassner.de/presse/ )

[OG]

Auf www.oliver-gassner.de/presse/ fidnet sich ein Artikel über Open
Content, der die betreffrenden Inhalte diskutiert und wenn ich mich
recht entsinne auch Links enthält.

IMO ist das ERNEUTE Bauen von einem WEITEREN "alternativen"
Lizenzmodell unnötig und sogar kontraproduktiv, da es nur die
Übersichtlichkeit beeinträchtigt und da die bestehenden Lizenzmodelle
alle weswentlichen Probleme abdecken (incl einer Überarbeitung nur
gegen Genehmigung und eine kommerzielle Verbreitung nur gegen
Genehmigung).

Dei bestehnden Gesetze reichen aus um etwas für alle akzeptabel
Offenes zu bauen.

[TvPK]

Keiner will hier bauen, erstmal denken. Ich bin eben so einer, ich
nehm nicht alles einfach hin, ich will mir das selbst mal durch den
Kopf gehen lassen und vergleichen.
[OG]

Die Dinge, dei am Urheberrecht von mancehn Leuten noch diskutiert
werdenm haben mit p2p oder Open Text relativ wenig zu tun. Da geht es
im Wesentlichen um freies Brennen von CDs. (Technischer Kopierschutz
ist natürlich Unsinn.) Aber mit Texten ist da wirklich wenigst.

Urheberrechtsfrei kopierbare (also ohen VG-Wort-Pfennig) Texte: wollen
wir das? Frag dei Leute, die versuchen, von Büchern etc. zu leben.)

Keiner hat was dagegen wenn Leute ihre Texte 'public' stellen. Ich
mach das aktuell mit JEDEM meiner Preseartikel. In der Regel binnen
Tagen nachdem er geschrieben wurde und manchmal bevor er gar gedruckt
erscheint. Und das seit über einem Jahr und die alten kommen bald nach
;)

[OG]
>> Klang so. Peer to Peer? Distributed Copy? Gibbet.


[TvPK]
>Das war eine Idee, ja, ist es immer noch. P2P-Textdatenbanken, dazu
>schrieb ich schonmal was in der Netzliteratur-Mailingliste, mit
>welcher Resonanz? Gegen Null. So ein Projekt ist mir nicht bekannt.
>Ob Interesse besteht, keine Ahnung. Daher kam mir mal wieder den
>Gedanken hoch. Naja, ganz unten war er nie. Okay, 1:0 für dich,
>vielleicht will ich da was "erfinden".


[OG]
Ich hab vor beinahe Jahren mal in MLNL voregeschlagen mit groove
rumzuspielen, damnals war es noch als Freeware benutzbar, inzwschen
geht es nur noch mir wneigen Spaces, tut aber. Gucks dir an.
(http://groove.net)

Aber generell bräuchtest Du leute dei texte machen UND die
freistellen. Das könnten sie beides schon heute, wenn sie wollten.
[OG]
>> Die Dinge, dei am Urheberrecht von mancehn Leuten noch diskutiert
>> werdenm haben mit p2p oder Open Text relativ wenig zu tun. Da geht
>> es im Wesentlichen um freies Brennen von CDs. (Technischer
>> Kopierschutz ist natürlich Unsinn.) Aber mit Texten ist da wirklich
>> wenigst.

[TvPK]
>Siehst du. Mir geht es aber darum. Daher der Aufruf und das
>WortProjekt.

[OG]
Ich meinte: Mit Texten hat das nix zu tun. alles was du für Texte
brachst gibt es schon. rechlich udn technisch.

Nimm ein Wiki oder Twiki und wirf alles zusätzlich als PDF online +
als PDF in edonkey und kazaa. Jeweiuls mit der URL des (t)wiki im
text. Pack ne 'fertige' Open Text License (pick one) dazu und ....

[OG]
>> Urheberrechtsfrei kopierbare (also ohen VG-Wort-Pfennig) Texte:
>> wollen wir das? Frag dei Leute, die versuchen, von Büchern etc. zu
>> leben.)

[TvPK]
>Es geht nicht um alle Bereiche, wie ich schonmal schrieb, lassen wir
>doch die Broterwerbsautoren jetzt mal außen vor. Es geht um
>Bibliothekstextnetze,etc. Auch.

[TvPK]
> >Das war eine Idee, ja, ist es immer noch. P2P-Textdatenbanken,
> > dazu schrieb ich schonmal was in der Netzliteratur-Mailingliste,
> > mit welcher Resonanz? Gegen Null. So ein Projekt ist mir nicht
> > bekannt. Ob Interesse besteht, keine Ahnung. Daher kam mir mal
> > wieder den Gedanken hoch. Naja, ganz unten war er nie. Okay, 1:0
> > für dich, vielleicht will ich da was "erfinden".

[OG]
> Ich hab vor beinahe Jahren mal in MLNL voregeschlagen mit groove
> rumzuspielen, damnals war es noch als Freeware benutzbar, inzwschen
> geht es nur noch mir wneigen Spaces, tut aber. Gucks dir an.
> (http://groove.net)

[TvPK]
ich habe damals die "Ankündigung" mitbekommen, habe es mir auch
angesehen. Vergleichbar vielleicht mit Worksphere. Es war ein Projekt
zur Unterstützung eines gemeinsamen Workflows. Sicher, man konnte
vielleicht auch Texte zusammen bearbeiten oder ablegen. Inwieweit
hast du einen praktikablen Nutzen darin gesehen?

[OG]
> Aber generell bräuchtest Du leute dei texte machen UND die
> freistellen. Das könnten sie beides schon heute, wenn sie wollten.

[TvPK]
Wo wird das gemacht, dass es für _alle_ erreichabr und zugänglich ist?
Und mit welchen Auflagen, etc.?
[TvPK]
> >Es geht nicht um alle Bereiche, wie ich schonmal schrieb, lassen
> > wir doch die Broterwerbsautoren jetzt mal außen vor. Es geht um
> > Bibliothekstextnetze,

[OG]
> Watt iss datt?

[TvPK]
Zum Beispiel ist es eine Frechheit, dass manche Bibliotheken sich
elektronisch publizierte Fachzeitschriften nicht mehr leisten können
in ihrem Budget, andere schon. Wo besteht da für Studierende
Chancengleichheit? Wieso kauft nicht das Land/ der Staat ein
"Exklusiv"-Abo (mir fällt jetzt kein anderes Wort ein, lässt es in
einen öffentlich-zugänglichen Transportweg einspeisen, so dass alle
"Studierenden" was davon haben. Eben mit allen "Leistungen" der GPL.

Wieso muss man für das tolle Archiv von www.dichtung-digital.de an
jeder Uni seperat zahlen? Kann man nicht Robertos Projekt staatlich
finanzieren und ihm doch alle Freiheiten lassen und einen freien
Zugang für Interessierte anbieten. Anscheinend haben Unis Interesse
daran, sonst würde er es nicht anbieten.

[...]

[TvPK]
> >um private Textnetze,

[OG]
> Die sind privat, oder? (Was genau soll das sein?)

[TvPK]
Eben eine Art "Kazaa" für Texte. Texte nicht nur in Foren und
Projekten wie dem Aus-satz oder dem Tage-Bau oder der Textgalerie
statisch anbieten, sondern in P2P-Dienste einpflegen und
volltextsuchbar ins Netz einbinden (ja, das wäre Arbeit).

[...]

[TvPK]
> > um Aufsätze, etc. Von
> >ganzen "gescannten" Büchern etc. rede ich nicht.

[OG]
> Ich an sich auch nicht. Aber ehrlich gesasgt verstehe ich
> passagenweise nichtw as Du willst. ZU dem was Du machen willst
> brauchste kein anderes UrG (IMO).

[TvPK]
Inwiefern Oliver. Wo sind die Weichen gestellt?

[OG]

>dei Privatkopieleute: Schon.

[...]

> >> Keiner hat was dagegen wenn Leute ihre Texte 'public' stellen.
> >> Ich mach das aktuell mit JEDEM meiner Preseartikel. In der Regel
> >> binnen Tagen nachdem er geschrieben wurde und manchmal bevor er
> >> gar gedruckt erscheint. Und das seit über einem Jahr und die
> >> alten kommen bald nach ;)
[...]
[TvPK] > >Gut so!
[...]
[OG] > Ja, und was machst Du jetzt mit meinen Texten? (Damit ich es
> verstehe.)
[...]

[TvPK]
Mit welchen Texten was machen? Mit deinen freigestellten. Ich würde
sie "öffentlicher" machen wollen. P2P, immer noch in meinem Kopf. Und
dezentral, nicht nur bei Herrn G. auf der Webseite.
[...]

[